Tödlicher Unfall bei Gammertingen
: Kleinbus-Fahrer stirbt – fünf Jugendliche verletzt

Am frühen Mittwochmorgen ist auf der K 8201 bei Gammertingen (Kreis Sigmaringen) der 50-jährige Fahrer eines Kleinbusses ums Leben gekommen. Fünf mitfahrende Jugendliche erlitten leichte Verletzungen.
Von
swp
Gammertingen
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Rettungswagen im Einsatz: ARCHIV - 24.01.2025, Sachsen, Dresden: Ein Rettungswagen fährt am Abend mit Blaulicht zum Einsatz. (Aufnahme mit langer Belichtungszeit) (zu dpa: «Polizei sucht nach Brückensturz eines 15-Jährigen Zeugen») Foto: Robert Michael/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Rettungseinsatz in der Nacht bei Gammertingen. Für den Fahrer eines verunglückten Kleinbusses kam aber jede Hilfe zu spät-

Robert Michael/dpa
  • Unfall bei Gammertingen: 50-jähriger Kleinbus-Fahrer stirbt, fünf Jugendliche verletzt.
  • Fahrzeug prallte gegen Baum; Fahrer starb eingeklemmt an Unfallstelle.
  • Unfallursache noch unklar, K 8201 bis in die Morgenstunden gesperrt.
  • Gesamtschaden ca. 20.000 Euro, Rettungshubschrauber vor Ort.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Tödlicher Unfall bei Gammertingen: Den bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge befuhr das mit insgesamt acht Personen besetzte Fahrzeug am Mittwoch gegen 1.30 Uhr die Strecke von Feldhausen in Richtung Inneringen, als der Fahrer kurz nach der Abzweigung Kettenacker aus bislang nicht abschließend geklärtem Grund in einer langgezogenen Rechtskurve langsam nach links geriet und dort von der Fahrbahn abkam.

Gegen einen Baum geprallt

Dort prallte der Citroen Jumpy in der Böschung gegen einen Baum, wodurch der 50-Jährige im Fahrzeug eingeklemmt und so schwer verletzt wurde, dass er noch an der Unfallstelle starb. Von den sieben Mitfahrenden im Alter zwischen 14 und 16 Jahren wurden nach bisherigem Stand fünf eher leicht verletzt, zwei blieben körperlich unversehrt.

Während die Jugendlichen sich selbst aus dem Fahrzeug befreien konnten, musste der Fahrer von der Feuerwehr mit technischem Gerät aus dem Wrack geborgen werden. Neben dem Rettungsdienst, der die Mitfahrenden zur weiteren Untersuchung in umliegende Krankenhäuser brachte, kümmerten sich Notfallseelsorger um die Beteiligten und deren Angehörige. Ebenfalls vor Ort war ein Rettungshubschrauber.

20.000 Euro Gesamtschaden

Für die Rettung und die polizeiliche Unfallaufnahme, zu der auch ein Gutachter hinzugezogen wurde, musste die K 8201 bis in die Morgenstunden voll gesperrt werden. Der entstandene Gesamtsachschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt.