Teckwerke errichten PV-Anlage: Solarstrom für die Hechinger Feuerwehr – komplett finanziert von Bürgern

Bei der Besichtigung der PV-Module auf dem Dach des Feuerwehrhauses (von links): Feuerwehrkommandant Frank Brecht, Teckwerke-Vorstand Felix Denzinger, Bürgermeister Philipp Hahn und die Vertreter der Regionalgruppe Hechingen der Teckwerke, Rolf Ege und Almut Petersen.
Stadt Hechingen/Jauch- Auf dem Feuerwehrhaus Hechingen entsteht eine große PV-Anlage – gebaut von Teckwerke eG.
- Finanziert wurde sie komplett von Bürgerinnen und Bürgern aus der Regionalgruppe Hechingen.
- Leistung: 93,6 kWp auf drei Dächern, aufgeteilt in Voll- und Überschusseinspeisung.
- Ein Pachtvertrag mit der Stadt regelt Bau, Betrieb und Versorgung der Feuerwehr mit Solarstrom.
- Module sind montiert, Wechselrichter kommen an den Feuerwehrturm, Elektroarbeiten folgen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf dem Feuerwehrhaus in der Ermelesstraße errichtet die Teckwerke Bürgerenergie eG aktuell eine große Photovoltaikanlage. Vertreter der Stadt und der Teckwerke überzeugten sich vom Baufortschritt. Mit dabei waren Bürgermeister Philipp Hahn und Feuerwehrkommandant Frank Brecht. Von den Teckwerken waren Vorstand Felix Denzinger sowie Almut Petersen und Rolf Ege als Vertreter der Regionalgruppe Hechingen gekommen.
Bürgermeister Philipp Hahn erklärte eingangs, er sei dankbar, dass die Teckwerke die Anlage erstellten. An sich sei es das Ziel der Stadt, die eigenen Dachflächen selbst mit PV-Anlagen zu bestücken. Dies aus eigenen Haushaltsmitteln zu stemmen, sei aber nicht immer möglich.
Bürgerbeteiligung rege genutzt
Die Anlage wird von den Teckwerken gebaut und betrieben. Mit der Stadt Hechingen wurde ein Pachtvertrag geschlossen, der auch die Solarstromversorgung der Feuerwehr regelt. Finanziert wurde die Anlage komplett von Hechinger Bürgerinnen und Bürgern, die sich in der Regionalgruppe der Teckwerke organisiert haben. Die Beteiligungsmöglichkeit wurde im Frühjahr 2025 veröffentlicht und rege genutzt.
Auf die drei Hauptdächer verteilt
Die Gesamtleistung der Anlage liegt bei 93,6 kWp und verteilt sich auf die drei Hauptdächer des Feuerwehrhauses. Sie ist in zwei getrennte Anlagen unterteilt – davon eine Volleinspeisung mit 35 kWp mit 25 kVA und eine Überschusseinspeisung mit 58,5 kWp mit 50 kVA.
Über die Anlage wird die Feuerwehr mit günstigem Solarstrom vom eigenen Dach versorgt. Diese hat wegen der vielen technischen Einrichtungen im Haus, beispielsweise die energieintensive Schlauchtrocknung, einen ganzjährig hohen Strombedarf.

Auf die drei Hauptdächer des Feuerwehrhauses ist die Photovoltaikanlage verteilt.
Jauch/Stadt HechingenDie Module sind bereits installiert, die Wechselrichter werden im überdachten Außenbereich des Feuerwehrturms untergebracht. Die elektrische Installation der Anlage soll in den nächsten Wochen erfolgen.
Die Hechinger Regionalgruppe der Teckwerke hat sich zum Ziel gesetzt, die Energiewende speziell im Raum Hechingen zu befördern. Dabei ist das Ziel, dass die Energieinfrastruktur wie große Solar- und Windanlagen oder auch Nahwärmenetze in kommunaler oder in Bürgerhand bleibt und so die regionale Wertschöpfung dauerhaft gesichert ist. Dabei ist eine enge Zusammenarbeit mit Stadt und Stadtwerken – wie hier im Projekt – explizit gewünscht.