Technischer Defekt: Stromausfall während WM-Spiels

Zu einem Stromausfall kam es am Donnerstagabend, 9. Juli, in Bereichen der Hechinger Ober- und Unterstadt sowie in Schlatt, Beuren, Jungingen und Killer (Symbolfoto).
Christoph Schmidt/dpa- Stromausfall im Killertal und in Hechingen: technischer Defekt im Mittelspannungsnetz.
- Betroffen waren Teile von Ober- und Unterstadt sowie Schlatt, Beuren, Jungingen und Killer.
- Auslöser war ein Kabelfehler mit Doppelerdschluss, der weitere Netzfehler nach sich zog.
- Erste Haushalte ab 23.14 Uhr wieder versorgt – ab 0.05 Uhr hatten alle wieder Strom.
- Netze BW: Schutztechnik grenzt betroffene Bereiche ein; solche Störungen sind selten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Spiel Frankreich gegen Marokko bei der Fußball-Weltmeisterschaft ist am Donnerstagabend gerade in Fahrt gekommen, da wurden die Bildschirme schwarz, sehr zum Verdruss manch eines Fußballfans. Grund dafür war ein Stromausfall, der seinen Ausgangspunkt in Hechingen hatte und sich darüber hinaus auswirkte.
Anlass dafür war ein technischer Defekt, zu dem es ab 22.35 Uhr im Mittelspannungsnetz des Netzbetreibers Netze BW in der Stadt Hechingen kam. Dort blieb der Strom in Haushalten zwischen Hofgartenstraße in der Unterstadt und Silberburgstraße weg.
Den Defekt beschreibt der Energieversorger als Kabelfehler, „der einen sogenannten Doppelerdschluss verursachte und in der Folge weitere Netzfehler nach sich zog“. Dadurch waren zeitweise Bereiche in Schlatt, Beuren, der Gemeinde Jungingen und Killer von dem Stromausfall betroffen.
Ab 0.05 Uhr floss der Strom wieder
Wie die Netze BW auf Anfrage der Redaktion berichtet, hat die redundant aufgebaute Struktur des Netzes dabei geholfen, den Normalbetrieb Schritt für Schritt wieder aufzunehmen. Bereits um 23.14 Uhr war demnach ein erster kleinerer Teil der betroffenen Haushalte wieder am Netz, um 23.52 Uhr folgte der Großteil. Seit Freitag, 10. Juli, 0.05 Uhr, haben laut Netze BW alle betroffenen Haushalte wieder Strom.
„Ein Doppelerdschluss liegt vor, wenn an zwei unterschiedlichen Stellen jeweils eine Stromleitung Kontakt zur Erde hat. Die Schutztechnik erkennt solche Netzereignisse automatisch. So können die betroffenen Bereiche rasch eingegrenzt und gesichert werden“, erklärt die Netze BW auf Anfrage. Störungen dieser Art treten demnach nur selten auf, ließen sich jedoch nie vollständig ausschließen.