SWEG Ausfall
: Zug bleibt liegen und muss abgeschleppt werden

Ein gut besetzter, zweiteiliger Triebwagen erreichte den Burladinger Bahnhof nur mit knapper Not und stand für gut zwei Stunden hilflos auf den Gleisen.
Von
Matthias Badura
Burladingen
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SWEG Zug muss abgeschleppt werden Bahnhof Burladingen

Einstweilige Endstation. Ein zweiteiliger Triebwagen der SWEG blieb am Samstagnachmittag in Burladingen liegen und musste abgeschleppt werden.

Matthias Badura
  • SWEG-Zug blieb wegen Maschinenschaden um 15:30 Uhr liegen, 30-40 Personen betroffen.
  • Zug erreichte Burladinger Bahnhof, musste abgeschleppt werden.
  • Klimaanlage defekt, Hitze belastete Passagiere.
  • Feuerwehr und DRK vor Ort; keine schweren Verletzungen.
  • Zug wurde zur SWEG-Werkstatt gebracht, Passagiere verließen Zug zu Fuß.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Offenbar wegen eines technischen Defekts ist ein Zug der SWEG/Hohenzollerische Landesbahn auf der Verbindung Hechingen/Sigmaringen am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr liegengeblieben. Der zweiteilige Triebwagen schaffte es noch bis zum Bahnhof Burladingen, musste dann abgeschleppt werden.

In den beiden Abteilen befanden sich unbestätigten Angaben zufolge zwischen 30 und 40 Personen. Verletzt wurde niemand.

Vier Rettungswagen des DRK sowie Mitglieder der Bereitschaft Burladingen-Ringingen waren unter Leitung von DRK-Kreisbereitschaftsleiter Heiko Lebherz am Bahnhof, ebenso zwei Notärzte. „Es brauchte aber niemand versorgt zu werden“, so Lebherz gegenüber der SWP. Der zunächst gemeldete „Massenanfall von Verletzten“ bewahrheitete sich glücklicherweise nicht. Von der Feuerwehr sondierten Kreisbrandmeister Sven Röger und Stadtbrandmeister Manuel Kehrer die Lage, forderten aber, da sie keine Gefahrenlage sahen, keine eigenen Kräfte an. Abgesetzt wurde der Notruf laut Heiko Lebherz von einem Notfallmanager der SWEG, der bereits auf einer früheren Haltestelle zugestiegen war.

Ein Passagier berichtet

Ein Passagier, der in Jungingen zustieg, berichtete der SWP, es sei in beiden Abteilen auffällig warm gewesen, offensichtlich funktionierte die Klimaanlage nicht mehr. Der Zug habe seine Weiterfahrt schleppend fortgesetzt, sei dann am Ortseingang Burladingen auf Höhe des Gewerbegebiets „Kleineschle“ stehen geblieben.

Der Augenzeuge selber stieg, als die Türen wegen der zunehmenden Wärme geöffnet wurden, als erster aus. Später dann, seiner Aussage zufolge, wohl auch eine Anzahl der anderen Fahrgäste, die sich zu Fuß in Richtung Bahnhof in der Stadtmitte begaben.

Die Maschine selbst erreichte den Bahnhof dann im Notbetrieb noch aus eigener Kraft. Dort wurde sie von einer anderen zur SWEG-Werkstatt in Gammertingen abgeschleppt. Bis die beiden Einheiten kurz vor 18 Uhr anrollten, waren seit dem Ausfall mehrere Stunden verstrichen. Zu dem Zeitpunkt befanden sich nur noch eine Handvoll Fahrgäste in den Abteilen.