Störche im Hohenzollerischen: Meister Adebar jetzt auch in Rangendingen

Storch brütet im Hoch-Nest
Herbert HurmEs ist schön, dass in Weilheim seit Jahren Weißstörche erfolgreich brüten, wie die HZ am Freitag wieder berichten konnte. In Weildorf, wo man vor Jahren aufwändig einen „Storchenmast“ als Nisthilfe errichtet hatte, war im Frühjahr zwar ein Storch zu einer Stippvisite gekommen und hatte sich auf dem Kirchendach niedergelassen – HZ-Leserin Luise Endreß kann es bezeugen. Nach ein paar Ehrenrunden über dem Bürgerhaus Hagastall zog er aber leider wieder weiter.
Überraschung bei Rangendingen
Doch nun gibt es wohl ein weiteres Brutpaar im Landkreis, und zwar bei Rangendingen. Herbert Hurm, Naturschutzwart und Pressewart der IG „Weißstorch für Weildorf“, konnte bei einer Kontrollfahrt ein paar Aufnahmen machen.
Es bleibt spannend
„Zuerst“, so schreibt er, „war nur der Kopf eines Weißstorchs zu erkennen“. Nach längerem und gespanntem Warten stand der Altvogel (sie oder er, das ist so nicht zu erkennen) auf, um das Gefieder zu „lüften“, sich einen Moment Bewegung zu verschaffen und im Nest ordnend einzugreifen. Es bleibt zu hoffen, dass die Brut erfolgreich verläuft. Damit dürfte dann allerdings das Weilheimer „Alleinstellungsmerkmal“ vom Tisch sein. Die Weilheimer dürften damit aber gut leben können, denn so erfolgreich bei der Storchenaufzucht wie sie war noch keine hohenzollerische Gemeinde.