Störche in Hohenzollern: Jungstörche gedeihen offenbar prächtig

Der Großstorch sieht etwas geschafft aus. So ein Nachwuchstrio kann bestimmt anstrengend sein! Unser Mitarbeiter aus Weildorf verbringt einen Teil seiner Tage auf Großvogel-Fotopirsch.
Herbert HurmIn der neuen Woche soll endlich der richtige Sommer in den Südwesten kommen. Und etwas länger bleiben. Am Samstag hat man ein weiteres Mal denken müssen, dass es mit dem Regen allmählich reichen könnte. Bei der Heuernte gilt, dass zwar große Teile eingefahren sind, aber eben noch nicht alles. Und dazu sollte es trocken bleiben. Bei den Tieren macht das Wetter vor allem denen Stress, die neuerdings wieder verstärkt in Baden und Württemberg (und Hohenzollern) anzutreffen sind: den Störchen.
Zuletzt häuften sich die Meldungen, dass die Störche im Südwesten unter den Wetterkapriolen heftig leiden. Nicht Regen allein ist es, der dem Nachwuchs zusetzt, auch Kälte und Sturm wirken sich aus. Anders als in den bevorzugten Brutgebieten im Oberland, scheinen die Storch-Kinder im Hohenzollerischen bislang aber bestens zu gedeihen. Entwarnung auf einen besorgten Anruf hin hat jüngst der Weilheimer Ortsvorsteher und Storchenbeauftragte Gerd Eberwein gegeben.
Begehrte Rangendinger Premiere
Während man sich im Hechinger Stadtteil mittlerweile fast schon gewöhnt hat an die Störche auf dem Kirchendach, sorgen die Rangendinger Adebars an der L 410 in Richtung Haigerloch durchaus für Aufmerksamkeit. Wobei stets daran erinnert werden muss, dass man den Tieren sehr wohl ihre Ruhe lassen, ihnen also nicht zu nahe kommen sollte. Abzuraten ist nebenbei bemerkt ebenfalls davon, beim Vorbeifahren Ausschau zu halten. Man kommt auf der schmalen Straße doch leicht ab vom Weg!

Die Rangendinger Störche aus einer anderen Perspektive, fotografiert von einem Rangendinger Hobbyfotografen, der das "Hobby" wirklich weglassen sollte.
Michael JanzIn Rangendingen ist das Nest allem Anschein nach am richtigen Standort. Mensch und Tier müssen Abstand halten, und die Nahrungslieferanten sind gleich ums Eck beziehungsweise direkt unterm eigens aufgebauten Turm.

