Städtlesfest in Haigerloch: Feiern und einkaufen - das passt zusammen

Vollbesetzt war am Sonntag das Festzelt in der Unterstadt beim Auftritt der Haigerlocher Stadtkapelle unter Armin Wehrstein.
Wilfried Selinka- Haigerloch feierte das erste Städtlesfest mit Musik, kulinarischem Angebot und Kinderprogramm.
- Zehn Vereine organisierten das Fest; der Ortsvorsteher lobte das Engagement der Ehrenamtlichen.
- Die Coverband „RockBliss“ und mehrere Musikvereine sorgten für Stimmung im Festzelt.
- Der HGV bot einen verkaufsoffenen Sonntag mit Rabatten; der Flohmarkt in Stetten war gut besucht.
- In Owingen und Gruol lockten weitere Aktionen und Angebote zahlreiche Besucher an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das erste Städtlesfest der Haigerlocher Vereine war eine Premiere und durch das begleitende Programm trotz der unsicheren Witterung ein Erfolg. Mit dazu beigetragen hat der enge Zusammenhalt innerhalb der Kernstadt-Vereinsgemeinschaft, die es seit 1984 gibt. Anlass zur Gründung war die Einrichtung der Vereinsküche in der Witthauhalle, die von den Kernstadtvereinen zu finanzieren war.
Zehn Vereine ziehen an einem Strang
Darauf verwies bei der Eröffnung des Festes am Samstagabend Vorsitzender Folke Weber und dankte gleichzeitig allen Beteiligten für die Organisation und Mitwirkung. Es waren dies: die DLRG, das DRK, die Feuerwehr, der Fischereiverein, Handels- und Gewerbeverein (HGV), die Narrenzunft, Rock im Madertal (RI.M), der Sportverein und die Stadtkapelle sowie neu hinzugekommen „Das Zahnrad“.

Vereinsvorsitzende trugen Mitverantwortung in der Organisation des Haigerlocher Städtlesfestes. Links Ortsvorsteher Michael A.C. Ashcroft.
Wilfried SelinkaAuch Haigerlochs Ortsvorsteher Michael A.C. Ashcroft lobte im Festzelt die Vereine für die stimmungsvolle Veranstaltung mit Musik und breitem kulinarischem Angebot, Kinderschminken und Hüpfburg sowie den begleitenden verkaufsoffenen Sonntag des HGV. Alle ehrenamtlich Tätigen würden das Miteinander in der Gesellschaft bereichern und dazu beizutragen, das Land und die Kommune lebenswert zu machen. Dafür und für die Organisation des Festes gab es einen ausdrücklichen Dank des Ortsvorstehers.
Die Band „RockBliss“ sorgt für Stimmung
Draußen vor dem Festzelt hatten die zahlreichen Besucher die Begegnung untereinander im lockeren Gespräch gesucht oder sich in Grüppchen vor dem Weizenstand oder dem Weinbrunnen versammelt. Drinnen im Zelt ging unterhalb des beleuchteten Schlossfelsens derweil die Post ab mit der Coverband „RockBliss“ aus Dautmergen. Mit Sängerin Bine und ihren Musikerkollegen waren dabei voller Sound garantiert.
Am Sonntag ging es im Festzelt dann etwas gemächlicher zu, denn zum Frühschoppen war der Musikverein „Gut Klang“ Fischingen unter Robin Bossenmaier zu Gast. Dass die 30 Musikanten ihrem Namen alle Ehre machen, bewiesen sie mit zackigen Märschen, gefühlvollen Polkas und Walzer sowie moderner Unterhaltungsmusik. Dem stand natürlich zum Mittagstisch die Haigerlocher Stadtkapelle unter Armin Wehrstein in nichts nach und auch zu Kaffee und Kuchen wusste die Stadtkapelle Sulz unter Edin Pasalic bestens zu gefallen. Begrüßen konnte am Nachmittag Moderator Ortsvorsteher Ashcroft auch Bürgermeister Heiko Lebherz mit Familie.

In Stetten konnten am Verkaufssonntag auf dem dortigen Flohmarkt an knapp 20 Städen Schnäppchen gemacht werden.
Wilfried SelinkaVerbunden mit dem Städtlefest war der dritte verkaufsoffene Sonntag des Haigerlocher Handels- und Gewerbeverein (HGV), zu dem die Fachgeschäfte zum Shopping-Event einluden. Der in der Spitalgasse angekündigte Flohmarkt musste wegen der schlechten Witterung abgesagt werden. Dafür konnten Trödelfans in Stetten beim dortigen Markt fündig werden.
Dreh- und Angelpunkt in der Kernstadt war natürlich durch das Städtlesfest in der Unterstadt sowie die dortigen HGV-Geschäfte mit ihrer Zehn-Prozent-Rabattaktion. Zudem war in Stetten im Stoff-Outlet Zollernalb einiges los. In der Salinenstraße lud Ivo Lavetti in seinem Abfallladen und beim Flohmarkt zum Stöbern ein. Viele Besucher zog es auch nach Owingen. Dort standen natürlich die Einrichtungs- und Möbelhäuser Schick mit K-Markt im Blickpunkt, wo es im Freien Rote Würste und für Kinder eine Hüpfburg gab. In Owingen hatte zudem die „Kinderscheune“ von Erika Pflumm reichlich Kundschaft. Mit von der Partie beim Verkaufssonntag war in Gruol in der Panoramastraße „Sissis Traumland“ von Franziska Harr mit individuell gestalteter Baby-Ausstattung.
