Sparkasse Zollernalb: Schließung der Stettener Filiale: Was mehr als 600 Unterschriften bewirken

Da kann sich Stetten noch so spiegeln – die Sparkasse macht ihre Filiale am Reichenbach wie angekündigt Ende kommender Woche zu.⇥
Ernst KlettAuch über 600 Unterschriften stimmen die Sparkasse Zollernalb nicht um. Das Geldinstitut hat auf Anfrage dieser Zeitung bekräftigt, dass die Filiale in Stetten bei Hechingen geschlossen wird. Am Reichenbach wird damit definitiv am Donnerstag kommender Woche zum letzten Mal das Sparkassen-Licht angeknipst.
Laut Presseauskunft vom Freitag wird die Geschäftsstelle im größten Hechinger Stadtteil verlagert in die neue Geschäftsstelle in der Kernstadt: Am Schloßplatz, zuletzt so gut wie ohne Publikumsverkehr, wird eben dieser wiederbelebt. Das ist für die Sparkasse unwiderruflich. Im Originalton: „In diesen Standort haben wir investiert und das Serviceangebot ausgebaut.“
Otto Pflumm direkt informiert
Die Beweggründe zur weiteren Ausdünnung des Filialnetzes hat der Sparkassen-Vorstandsvorsitzende Markus Schmid am Mittwoch dieser Woche dem Stettener Ortsvorsteher Otto Pflumm persönlich unterbreitet. Die Übergabe der mehr als 600 Unterschriften aus Stetten, aber auch aus Boll und der Kernstadt, hatte da wohl nur noch symbolischen Charakter. Und dabei war die Liste in vergleichsweise kurzer Zeit zusammengekommen – in knapp vier Wochen.
Großes Revirement
Ihre Pläne hatte die Sparkasse Zollernalb zu Beginn des Jahres an die Kundschaft gebracht. Stetten ist eingebaut in ein größeres Hechinger Revirement: wieder mehr Service am Schloßplatz (gleichzusetzen mit Verlagerung der Geschäftsstelle Stetten ins Neue Schloß) wahrscheinlich ab dem 7. März, und Abschied von der Geschäftsstelle in der Gammertinger Straße (Fürstin-Eugenie-Domizil). Die Räumlichkeiten dort seien nicht optimal. In der Unterstadt soll es eine neue Geschäftsstelle geben.
