Für Eltern sind die Gebrauchtwaren-Börsen ein Segen: Die Kinder wachsen so schnell, und ständig braucht es neue Kleidung. Wie gut, dass es da noch andere Mütter und Väter gibt, die dann einfach die nicht mehr benötigten Waren bei solchen „Flohmärkten“ anbieten.
Und das ist nun in Rangendingen am Wochenende wieder der Fall: Das Team Sternschnuppe lädt für Samstag, 8. Oktober, von 10 bis 13 Uhr in die Mehrzweckhalle, Heimgartenstraße 10, nach Rangendingen.

Herbst- und Winterkleidung für die Kinder

50 Tische gab es zu vergeben – und alle sind von Privatleuten reserviert, die zahlreiche Waren für Kinder und Jugendliche anbieten, darunter natürlich auch ganz viele Klamotten.
Der Fokus liegt dabei laut Beatrice Schmid vom Sternschnuppen-Team auf der Herbst- und Winterkleidung. „Sperrige Sachen“ wie Kinder- und Reisebetten oder Rutschen wird es diesmal nicht geben, denn dafür sind die Tische zu klein.

Hechingen

Private Anbieter: diesmal 50 statt 200

Die elf Sternschnuppen-Organisatorinnen probieren am Samstag nämlich ein ganz neues Konzept aus: Diesmal müssen sich die privaten Verkäufer selbst um die Gestaltung ihrer eigenen Tische kümmern. Früher war es immer so, dass das Team Sternschnuppe rund 200 Kunden hatte, die ein paar Waren in der Halle abgaben und dann eine Kundennummer erhielten. Den Verkauf bei der Börse übernahmen die Sternschnuppen-Mitstreiter.
Das war aber alles ziemlich zeitaufwändig, und nun probieren es die Rangendingerinnen eben mal anders aus: mit 50 festen Händlern, die aus dem Hohenzollerischen und Tübingen anreisen.

Hose für fünf Euro statt 20 Euro

Eltern können in der Halle auf Schnäppchenjagd gehen, denn natürlich sind die Preise dort ziemlich reduziert. „Es ist schon relativ günstig“, sagt Beatrice Schmid. „Es ist nichts Anderes als ein Flohmarkt“, fügt sie hinzu.
Und gerade auch angesichts dieser Zeiten (Energiekrise, gestiegene Spritkosten, etc.) sei es klug, dort Kinderkleidung einzukaufen, findet sie. Eine Hose, die ursprünglich bei H&M einmal 20 Euro gekostet hat, ist dann in Rangendingen für fünf Euro zu haben. Oder ein T-Shirt, das früher 15 Euro wert war, geht nun für drei Euro über den Tisch.

Nachhaltigkeit und weniger Pestizide

Hinzu kommt für Beatrice Schmid auch noch der Nachhaltigkeitsgedanke. Die Klamotten werden nicht gekauft und einfach weggeschmissen, sondern erfahren eine „neue Nutzung“.
Und wenn diese Waren schon öfters in der Waschmaschine gereinigt wurden, sind auch die Pestizide, die man bei neuen Waren am Anfang vorfindet, „ziemlich reduziert“, hebt Beatrice Schmid hervor. Insofern lohnt sich der Besuch bei der Kinderartikelbörse am Samstag für die Eltern nicht nur aus Kostengründen.

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Seit 24 Jahren Börsen in Rangendingen

Die zwei alljährlichen Kinderartikelbörsen des Teams Sternschnuppe – immer im Frühjahr und Herbst – gibt es schon seit knapp 24 Jahren in Rangendingen.