Schulverbund Burladingen
: 64 Burladinger Schülerinnen und Schüler feiern Abschluss

Abschied von der Werkrealschule und der Realschule mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Jetzt beginnt das Lernen erst recht.
Von
Matthias Badura
Burladingen
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Abschluss Werkrealschule Burladingen

Die Klasse 10 der Burladinger Werkrealschule und die Klasse 10 der Hauptschule mit Lehrerin Stephanie Reith (oben links).

Matthias Badura
  • In der Stadthalle verabschiedete der Schulverbund Burladingen 64 Absolventinnen und Absolventen.
  • Abschlüsse: Realschule 24, Werkrealschule mit HS9 16, HS10 15, Werkrealschulabschluss Klasse 10 neun.
  • Rektorin Monika Rudolf betonte Veränderung, Mut und lebenslanges Lernen – Fehler seien erlaubt.
  • Bürgermeister Davide Licht gratulierte und warb dafür, den Wurzeln in Burladingen treu zu bleiben.
  • Preise und Belobigungen gingen u. a. an Milou Kraus, Julia und Lisa Müller, Jonas Hagenbuch und andere.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Das Beständigste im Leben ist die Veränderung“, rief Monika Rudolf, Geschäftsführende Rektorin des Burladinger Schulverbundes in der Stadthalle 64 jungen Leuten zu, die an diesem Abend offiziell und feierlich in einen neuen Lebensabschnitt verabschiedet wurden. Das waren: 24 Absolventen des Bildungsganges Realschule und 16 des Bildungsganges Werkrealschule, die den Hauptschulabschluss (Klasse 9) geschafft haben. Ebenso 15, die sich den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 erworben haben und 9, die an dem Abend auf den Werkrealschulabschluss in Klasse 10 stolz sein durften.

Realschulabschluss Burladingen Klasse 10

Glücklich und stolz blicken sie in die Kamera. Und das dürfen sie auch sein: Die Absolventinnen und Absolventen der Burladinger Realschulklasse 10 mit Klassenlehrerin Laura Schneider (3. Reihe, 2. v. links).

Matthias Badura
Schulabschluss Burladingen Hauptschule Klasse 9

Sie hat es ebenfalls erfolgreich zum Abschluss geschafft: die Hauptschulklasse 9 der Werkrealschule mit Klassenlehrer Gregor Mößmer (2. Reihe links).

Matthias Badura

„Ihr habt während eurer Schulzeit ständig Veränderungen erlebt: neue Klassen, neue Lehrer, neue Fächer, neue Freundschaften oder Abschiede. Manche Veränderungen habt ihr euch gewünscht, andere nicht“, glaubte Monika Rudolf sagen zu dürfen. Nun stehe die nächste, große Veränderung bevor. „Für einige beginnt eine Ausbildung, andere wechseln auf eine weiterführende Schule. Manche wissen schon ganz genau, wohin ihr Weg führt, andere sind sich noch nicht sicher.“ Doch das sei „völlig in Ordnung!“ Nicht jeder Lebensweg verlaufe gerade. „Entscheidend ist nicht, dass ihr immer sofort wisst, wo ihr in 10 Jahren stehen werdet. Entscheidend ist, dass ihr neugierig bleibt, mutig bleibt und bereit seid, weiterzulernen.“ Lernen ende nicht mit dem heutigen Abschlusszeugnis, es beginne immer wieder neu.

Man dürfe auch den Mut haben, Fehler zu machen, sagte Rudolf weiter. „Fehler sind kein Zeichen des Scheiterns. Sie sind oft der Beginn einer guten Idee oder einer wichtigen Erkenntnis. Wichtig sei, freundlich und respektvoll seinen Mitmenschen gegenüber zu bleiben. „Geht neugierig hinaus, habt Vertrauen in eure Fähigkeiten, bewahrt euch eure Träume, eure Freude und euren Humor“, wünschte die Schulleiterin den 64.

Wunsch: „Bleibt eurer Stadt verbunden.“

Bürgermeister Davide Licht gratulierte den Absolventinnen und Absolventen persönlich, im Namen der Stadt, des Gemeinderats und der Stadtverwaltung. „Eure vergangenen Jahre waren geprägt von Lernen, Herausforderungen, Prüfungen, aber auch von Zusammenhalt, Freundschaften, gemeinsamen Erlebnissen und vielen Erinnerungen, die ihr in euer weiteres Leben mitnehmen werdet. Ihr habt Durchhaltevermögen bewiesen und ein wichtiges Ziel erreicht. Und darauf dürft Ihr stolz sein.“ Viele würden nun neue Wege einschlagen. „Vielleicht zieht es den ein oder anderen hinaus in größere Städte oder sogar in andere Regionen. Das ist gut und wichtig. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass Ihr eure Wurzeln nicht vergesst.“

Eigenes Wissen ist besser als KI

Weitere Glückwünsche überbrachte Elternbeiratsvorsitzender Alexander Schülzle. Er erzählte in seiner Ansprache eine Geschichte, deren Komik auf einer Verwechslung basierte, die durch die Benutzung von KI verursacht wurde. Die Botschaft war klar: Neue Medien benutzen, aber zugleich wachsam bleiben, sich in erster Linie auf den eigenen Verstand und sein eigenes Wissen verlassen.

Musikalisch hatten die Klassen 5 die Verabschiedung bereichert, die Abschiedsklassen selbst hatten mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf ihre Schulzeit zurückgeblickt. Ein persönliches Lebewohl sagten die Klassenlehrer Stefanie Reith, Laura Schneider und Gregor Mößmer. Höhepunkt der Feier war natürlich die Zeugnisvergabe, begleitet vom Applaus der in der Stadthalle anwesenden Familien.

Preise und Belobigungen

Belobigungen erhielten Florian Fynn Dietrich, Klasse 9, und Benjamin Heinzelmann, Klasse 10 (Werkrealschule). Preise wurden überreicht an: Jonas Hagenbuch und Florian Olenczyn. Sonderpreise erwarben: Jonas Hagenbuch für herausragendes soziales und schulisches Engagement sowie Felix Hennig für herausragende Leistungen im Fach Geschichte (Klasse 10 Werkrealschule). Belobigungen erhielten die Realschulabgänger: Jens Nico Kuckuk, Xhesilda Ahmeti, Myriam Chehade, Kiara Dreher, Clarissa Forestieri und Lilla Kreko. Preise nahmen entgegen: Milou Kraus, Julia Müller, Lisa Müller und Marie Wuhrer. Ein Sonderpreis für herausragendes schulisches und soziales Engagement wurde Milou Kraus überreicht.