Schulkunst in Hechingen: Wo die Eltern über ihre Kinder staunen

Vernissagen-Eröffnung im Schulhof: Rektorin Alexandra Gruler-Baeck (Mitte) zeigte sich begeistert.
Klaus Stopper- Schulkunstausstellung der Hechinger Grundschule verwandelte das Gebäude am Schloßberg in eine Galerie.
- Vernissage auf dem Schulhof: Rektorin Alexandra Gruler-Baeck zeigte sich begeistert.
- Besonderheit: Werke sollen im Leerstand der Familie Basso am Marktplatz gezeigt werden – darunter eine Stadtansicht der Klasse 2a im Stil von James Rizzi.
- Themen reichten von „strahlender Gemeinschaft“ bis zu Interpretationen von Hundertwasser, Rizzi, Marc und Haring.
- Viele Gespräche zwischen Kindern, Eltern und Lehrkräften; Schulchor eröffnete mit „Heyooo, kommt alle her“.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Alle zwei Jahre – immer im Wechsel mit dem Schulfest – wird das Unterrichtsgebäude am Schloßberg zur Galerie. Natürlich immer eine schöne Gelegenheit für Eltern und Großeltern, mal in die Grundschulwelt der Kinder und Enkel einzutauchen, sich von ihnen die Räume zeigen zu lassen, mit den Lehrern zu reden. Und für die Kinder ist es wahnsinnig aufregend, wenn sich alles an diesem Tag mal wirklich um sie dreht. Keine Frage deshalb, dass es am Freitagmittag zur Schulkunst-Vernissage turbulent, bunt und unglaublich lebhaft zuging auf dem Gelände.
Bilder für den Marktplatz
Besonderheit in diesem Jahr: Einige Bilder werden wohl auch auf dem künftig hoffentlich sehr lebhaften Hechinger Marktplatz zu sehen sein. Der Leerstand der Familie Basso wird dafür zur Verfügung gestellt. Prunkstück könnte eine drei auf ein Meter große Innenstadtansicht sein, das die Klasse 2a im Stil von James Rizzi gemeinsam geschaffen hat. Vielleicht wäre das auch mal was für den Ratssaal. Wer weiß, was am Marktplatz noch alles möglich wird?!
Der Rundgang durch die Ausstellung war faszinierend, auch wenn hier natürlich keine museumsreifen Werke hingen. Aber wie Erstklässler beispielsweise das Thema „strahlende Gemeinschaft“ umsetzen, wie sie die Bilderwelt von Künstlern wie Hundertwasser, Rizzi, Marc oder Haring für ihre ganz eigenen Interpretationen einsetzen.
So kreativ
Für Erwachsene ist das zum einen spannend, weil sie als Kind ja mal ganz ähnlich gemalt haben und das Gefühl aus dieser Zeit in den Bildern wieder ins Gedächtnis gerufen wird. Zum anderen war es für die Eltern und Großeltern eine tolle Chance, mit den Jungen und Mädchen ins Gespräch zu kommen, sich mal was erklären zu lassen. Eine wirklich schöne Veranstaltung.
Zur tollen Stimmung trug auch das sonnige Wetter bei. Die Vernissage fand auf dem Schulhof statt, wo der von Gabi Stoll geleitete Schulchor mit einem „Heyooo, kommt alle her“, die kreative Sause einleitete, bevor Schüler ihre Projekte erklärten. „Kunst zeigt, was in uns steckt, was oft nicht mit Worten ausgedrückt werden kann“, erklärte Rektorin Alexandra Gruler-Baeck in ihrer Begrüßung. Gerade deshalb sei es vielversprechend, sich mit den Kindern über Bilder zu unterhalten, regte sie an.
Das wurde in den vielen Klassenzimmern dann auch beherzigt. Wobei natürlich auch das Treffen mit Eltern der Freunde der Kinder, mit Lehrern, Bekannten und nicht zuletzt die Bewirtung durch den Grundschulförderverein eine gewisse Aufmerksamkeit auf sich zogen. Kunst verbindet, auch schon im Grundschulalter – das wurde an diesem Freitagmittag deutlich.
