Schneechaos? Schneevergnügen!: Winterwunderland: Wie Mensch und Tier den 1. Advent genießen
„Da geht’s zu!!! Unglaublich.“ Diese Zustandsbeschreibung des 1. Advent rund um den Burladinger Stadtteil Salmendingen ist für einen Wintertag mit viel Schnee und Sonne zwar völlig üblich. Wenn er aber von einem Eingeborenen kommt, Pardon, einem Ringinger, dann sagt das schon etwas aus: Der Ansturm der Wintersportler und Spaziergänger muss schon sehr, sehr groß sein!
Ob der Winter so bleibt? Die Liftbetreiber, ob Privatleute, oder Vereine, dürfte es mindestens so mächtig freuen wie Skifahrer, Langläufer und Bobfahrer. Am Sonntag war in Salmendingen schon der kleine Maichle-Lift in Betrieb, und die Kornbühl- und die Ghaiberg-Loipe waren bereits gespurt. Am Schlittenhang war ebenfalls ein Mordsbetrieb, die Parkplätze und Anfahrtswege waren entsprechend ausgelastet.
Winter wie früher
Der erste Schnee der Saison, und dann gleich so viel! Plötzlich verdrängt man die Angst vor dem Klimawandel, denn es ist wie früher: ein richtiger Winter. Wobei das Früher immer auch so eine gewünschte Erinnerung sein mag. Ohne Frage ist der 1. Adventssonntag nach langer Zeit wieder einmal so ein Tag gewesen, an dem man sich wünschte, dass an den Albaufstiegen Maut für Nichteinheimische kassiert wird – um das Geld selbstredend gleich wieder in den lokalen Klimaschutz zu investieren. Schon ziemlich früh am Morgen zog sich beispielsweise die übliche Karawane mit Fahrzeugen aus dem Großraum Stuttgart auf der B 32 killertalaufwärts.
Das Problem mit den Autos
Droben auf dem Heufeld ging es wieder recht eng zu bei den Parkplätzen: Und wenn der Räumdienst noch so fleißig zugange ist, er kann den Schnee auch nicht wegzaubern. Das Auto am Straßenrand abstellen, das geht nun mal nicht. In der Folge gibt es rund um die Burladinger Stadtteile, insbesondere im Laucherttal und bei Salmendingen und Ringingen die üblichen Aufreger. Mit Chaos wie andernorts hat das freilich nichts zu tun. Es ist halt Winterbetrieb.
Schnee auch im Unterland
Andererseits brauchte man überhaupt nicht in die Höhen reisen. Denn die weiße Pracht hat auch die Niederungen erreicht. Der Hechinger Fürstengarten gleicht einem wahrhaftigen Wintermärchen aus ganz viel Schnee und nicht viel weniger Eis – auch auf den Wegen. Aber besser etwas aufpassen, als im Streusalzmatsch zu versinken!
Reichlich schippen war die Parole ebenfalls im hohenzollerischen Unterland. Gar pittoresk mutet der Haigerlocher Römerturm an, wenn man ihn von Stetten her mit der Kamera nah heranholt und alles drumherum weiß ist und leuchtet.








