Schlepperflohmarkt in Owingen
: Alte Traktoren ziehen Blicke auf sich

Der 7. Owinger Flohmarkt für Schlepper, Landmaschinen und Zubehör wurde auf dem Dorfplatz von rund 30 Händlern beschickt und von Hunderten Interessenten besucht.
Von
Wilfried Selinka
Owingen
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Neben Traktoren gab es beim 7. Owinger Schlepperflohmarkt auch viel Zubehör zu bestaunen und zu kaufen.

Neben Traktoren gab es beim 7. Owinger Schlepperflohmarkt auch viel Zubehör zu bestaunen und zu kaufen.

Wilfried Selinka
  • Der 7. Owinger Schlepperflohmarkt zog viele Besucher an.
  • Rund 30 Händler boten Traktoren, Landmaschinen und Zubehör an.
  • Der Markt fand nach sechs Jahren Pause auf dem Dorfplatz statt.
  • Händler kamen aus Bayern, Ortenau, Schwarzwald und Oberland.
  • Organisiert wurde der Flohmarkt von den Owinger Schlepperfreunden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es war zwar über den gesamten Samstag etwas kühl, doch das macht eifrigen Flohmarktgängern und Händlern, insbesondere wenn es sich landwirtschaftliche Gerätschaften geht, nichts aus. Und so war auch der 7. Owinger Schlepperflohmarkt gut besucht und hat nach sechs Jahren Pause nichts von seiner Anziehungskraft verloren.

Einmalig in der Region

So einen Markt gibt es in der Region kein zweites Mal. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass Händler bis aus dem Bayrischen, aus der Ortenau, dem Schwarzwald und auch aus dem Oberland anreisen. Sie alle schätzen die dörfliche Idylle und Atmosphäre Owingens zwischen den Fachwerkgebäuden des Rathauses, Feuerwehrgerätehauses und des Zunftheims. Die Besucher wissen aber auch, dass es sich lohnt, nach Owingen auf Schnäppchenjagd zu gehen.

Der Owinger Wolfgang Zeiser mit Triumph-Motorrad, Baujahr 1956.​

Der Owinger Wolfgang Zeiser mit Triumph-Motorrad, Baujahr 1956.​

Wilfried Selinka

Die inzwischen kleine Gruppe der Owinger Schlepperfreunde war wieder Organisator. Sie hatten mit ihren Familien alle Hände voll zu tun, ob beim Herrichten des Marktgeländes, beim Aufbau, der Standeinteilung und natürlich auch bei der Verköstigung der zahlreichen Gäste. Bei der Bewirtung wurden die Schlepperfreunde dieses Jahr zusätzlich von Mitgliedern des Jugendvereins unterstützt, die sich fleißig am Wurststand oder bei der Ausgabe für einen solchen Markt typischen „Sauren Kutteln“ betätigten. Im angemieteten Zunftheim des Narrenvereins gab es zudem wärmenden Kaffee mit Hefezopf.

Kleinteile, Reifen und sogar Motorräder

Auf dem weiten Rund des Dorfplatzes standen einige Schlepper aus den 60er und 70er Jahren der verschiedensten Marken zum Verkauf bereit. Es gab auch verschiedene alte Geräte wie Balkenmäher und weitere landwirtschaftliche Gerätschaften, teilweise auch zum Restaurieren, wie auch viele Kleingeräte, Kleinteile, Reifen und Felgen sowie mehrere alte Mopeds und Motorräder. So sah man an den Ständen die Besucher nach Herzenslust stöbern, kaufen und mit Gleichgesinnten fachsimpeln. Auch der Tüv-Süd war wieder mit einem Infostand vor Ort.

Die Schlepperfreunde Bühl zeigten ihre schmucken alten Traktoren.​

Die Schlepperfreunde Bühl zeigten ihre schmucken alten Traktoren.​

Wilfried Selinka

Karl-Heinz Wannenmacher und Hans-Jürgen Stifel als Mitorganisatoren zeigten sich denn auch mit dem Verlauf dieser Art von Flohmarkt, sei es mit dem Angebot oder dem Besuch, sehr zufrieden. „Es ist ein gelungener Neustart. Dies beweist auch, dass rund ein Drittel der Händler aus dem Jahr 2019 wieder mit dabei sind und weite Anfahrtswege nicht scheuen. Positiv von den Händlern wird auch vermerkt, dass sie ohne Standgebühr ihre Waren anbieten können. Um unsere Unkosten zu decken, bitten wir zum Schluss des Marktes, je nach Umsatz, um einen kleinen Obolus“.

Wie die beiden Mitorganisatoren weiter mitteilten, können sie sich eine Wiederholung des Marktes bereits im nächsten Jahr vorstellen. Allerdings müssen sie sich nach einem Feedback zum diesjährigen Markt der weiteren Unterstützung der Familienmitglieder und des Jugendvereins sicher sein.