Römisches Freilichtmuseum
: Dringend Helfer für Grabungen gesucht

In der Villa rustica in Stein wird die Suche nach Überresten des römischen Weihedenkmals fortgesetzt. Doch das geht nur mit tatkräftiger Hilfe.
Von
swp
Stein
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Die Villa rustica beherbergt eine der wichtigsten Fundstätten aus der Römerzeit in Süddeutschland.

Die Villa rustica beherbergt eine der wichtigsten Fundstätten aus der Römerzeit in Süddeutschland.

Ernst Klett
  • Archäologen setzen in Stein die Suche nach einem römischen Weihedenkmal fort.
  • Dafür werden dringend ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gesucht.
  • Bereits ab Mai ist an drei Tagen pro Woche Grabungsarbeit geplant.
  • Gefunden wurden Köpfe römischer Gottheiten, Teile eines Pferdes und Reliefblöcke.
  • Kontakt: Förderverein Hechingen-Stein, E-Mail g.schollian@web.de, Tel. (07471) 622155 oder 6400.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Saison im Römischen Freilichtmuseum in Stein verspricht auch im Bereich der laufenden archäologischen Ausgrabungen auf der Suche nach weiteren Überresten eines römischen Weihedenkmals äußerst spannend zu verlaufen. Der Fund zählt zu einem der bedeutenden Relikte nördlich der Alpen und unterstreicht damit die herausragende Bedeutung des vor rund 1900 Jahren bestehenden Landgutes in unserer Gegend.

Fundstücke liegen weit verstreut im Boden

Um einen geordneten Verlauf der Grabungsarbeiten unter Leitung des Amtes für Denkmalpflege Baden-Württemberg, vertreten durch den erfahrenen, langjährig tätigen Grabungsleiter Thomas Schlipf, zu gewährleisten, ist der mitverantwortliche Förderverein dringend auf neue Helferinnen und Helfer angewiesen, die auf ehrenamtlicher Basis das Team bei seiner Arbeit unterstützen. Eine Gelegenheit bietet sich hier unter anderem für jung gebliebene Ruheständler, die eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung suchen.

Bereits ab Mai soll jeweils an drei Tagen pro Woche die Arbeit zur weiteren Bergung der vor Jahrhunderten mutwillig zerschlagenen Teile, die weit verstreut unter dem Waldboden liegen, fortgesetzt werden.

Die Bergung mehrerer aus Sandstein gearbeiteter, lebensgroßer Köpfe von römischen Gottheiten, Teile eines Pferdes, eines riesigen Reliefblocks einer weiblichen Statue mit einer Blumenkette in der Hand, Beine, Arme, Buchstaben und vieles mehr, veranlassten Thomas Schlipf erste Rekonstruktionsversuche zu unternehmen. Vermutet wird, dass das Monument, auf einer Anhöhe, weit außerhalb der äußeren Umfassungsmauer des Landgutes erstellt, einst dem Schutz und Segen über die Villa und ihre Bewohner diente.

Wer Interesse an der Mithilfe bei den Grabungen hat, kann sich beim Förderverein Römisches Freilichtmuseum Hechingen-Stein, E-Mail g.schollian@web.de, Tel. (07471) 622155 oder (07471) 6400 melden.