Polizei Gammertingen: Zwei Sprinter voller Reifen gestohlen: Tatverdächtiger sitzt in Haft

Sehr schnell konnte die Polizei den Diebstahl zweier Firmenwagen in Gammertingen aufklären. Gegen den mutmaßlichen Drahtzieher erließ die Staatsanwaltschaft Hechingen Haftantrag.
Archiv- Zwei Firmenwagen mit rund 250 Reifen wurden in Gammertingen gestohlen.
- Ein 48-jähriger Ungar steht im dringenden Verdacht und sitzt in U-Haft.
- Die Sprinter wurden nahe der Grenze in Tschechien gefunden – viele Reifen fehlten.
- Staatsanwaltschaft Hechingen und Kripo Friedrichshafen ermitteln seit dem 28. Mai.
- Die Fahrzeuge sind zurück bei der Firma; nach Komplizen wird weiter ermittelt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach dem Diebstahl von zwei Transportfahrzeugen von einem Firmengelände in der
„Burladinger Straße“ in Gammertingen sitzt ein 48-Jähriger in Untersuchungshaft. Der Angestellte soll nach bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei Friedrichshafen von Mittwoch auf Donnerstag, 29. Mai, die Schlüssel der beiden Sprinter entwendet und an mindestens zwei Mittäter übergeben haben. Die mit rund 250 Reifen beladenen Transportfahrzeuge wurden am Freitag, 29. Mai, in Tschechien in Grenznähe lokalisiert und von Beamten der tschechischen Polizei sichergestellt.
Zu diesem Zeitpunkt hatten die Täter bereits einen Großteil der Reifen
im Wert von rund 25.000 Euro abgeladen und wegtransportiert. Die beiden Fahrzeuge
befinden sich zwischenzeitlich wieder bei der Halterfirma in Gammertingen.
Unmittelbar nach Bekanntwerden des Diebstahls leiteten die Staatsanwaltschaft
Hechingen und die Kriminalpolizei Friedrichshafen ein Ermittlungsverfahren ein.
Noch am Donnerstag, 28. Mai, kam man zu dem Ergebnis, dass ein dringender Tatverdacht gegen den 48-Jährigen vorliegt.
Jetzt in der Vollzugsanstalt
Er wurde nach seiner Festnahme am Freitag auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Hechingen einem Haftrichter vorgeführt, der einen
Untersuchungshaftbefehl erließ und diesen in Vollzug setzte. Seither befindet
sich der 48-jährige ungarische Staatsangehörige in einer Justizvollzugsanstalt.
Die Ermittlungen der Kriminalbeamten zu den Komplizen sowie zum Tathergang
dauern an.