Narrengericht Grosselfingen 2027: Ein Fotobuch als bleibende Erinnerung

Bürgermeister Friedbert Dieringer mit – von links: Hubert Riester, Alexander Klotz, Thomas Haug, Ewald Endress, Daniel Uhl, Florian Krauter, Gerhard Lörch, Bernd Koch, Claus Schilling, Gerhard Beck, Maximilian Schwabenthan und Narrenvogt Manfred Ostertag.
Rebecca Gaiser- Narrengericht Grosselfingen findet am 31. Januar und 4. Februar 2027 statt.
- Frühere Dämmerung erfordert Änderungen – fester Spielzug mit geplanter Straßensperre.
- Manfred Ostertag bleibt Narrenvogt, mehrere Vorstandsmitglieder wurden bestätigt.
- Kulturverein meldet gute Kassenlage; Waldweihnachtsweg war finanziell erfolgreich.
- Fotobuch über Bruderschaft in Arbeit, Ziel: Figuren und Ablauf verständlich zeigen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Guten Morgen, ihr Brüder.“ Die Bruderschaft des Ehrsamen Narrengerichts zu Grosselfingen und der Kulturverein Narrengericht Grosselfingen blickten im Rahmen ihrer Hauptversammlung voraus auf das nächstjährige Narrengericht.
„Hofschneiderin“ verabschiedet
Den Auftakt machte Narrenvogt Manfred Ostertag – der außerdem bekannt gab, dass sich „Hofschneiderin“ Stefanie Beck in den Ruhestand verabschiedet hat. Für ihr jahrelanges Engagement dankte er ihr sehr. Kassierer Bernd Koch stellte den Kassenbericht vor. Bürgermeister Friedbert Dieringer übernahm die Entlastungen sowie die Leitung der Wahlen.
Manfred Ostertag bleibt Narrenvogt
Dabei wurde Narrenvogt Manfred Ostertag einstimmig in seinem Amt bestätigt. Ebenfalls einstimmig wiedergewählt wurden Bernd Koch, Hubert Riester, Jürgen Beck, Alex Klotz, Gerhard Lörch, Julian Oesterle, Simon Beck, Harald Keller, Florian Krauter und Claus Schilling. Aus dem Vorstand ausgeschieden sind Thomas Volm und Hartmut Beck. Neu ins Gremium rückten Daniel Uhl und Gerhard Beck nach. Zudem wurde offiziell festgelegt, im nächsten Jahr wieder zum Narrengericht einzuladen.
Für den Kulturverein Narrengericht Grosselfingen blickte dessen Vorsitzender Hubert Riester auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück. Besonders der Waldweihnachtsweg erwies sich als finanzieller Erfolg, was auch Kassierer Bernd Koch optimistisch fürs Narrengericht 2027 stimmt. Passend dazu zitierte Hubert Riester aus der zweiten Strophe des Bruderschaftslieds: „In unserer Kasse steht es gut, macht einem frischen Mut.“ Zuvor hatten die Mitglieder das Lied gemeinsam angestimmt.
Auch beim Kulturverein führte Bürgermeister Friedbert Dieringer die Entlastung des Vorstands herbei und leitete die Wahlen. Hubert Riester wurde als Vorsitzender ebenso bestätigt wie Bernd Koch als Kassierer. Als Beisitzer wurden Oliver Lörch und Maximilian Schwabenthan neu gewählt.
Es dämmert schon früh
Das Narrengericht zu Grosselfingen wird am Sonntag, 31. Januar 2027, sowie am Donnerstag, 4. Februar 2027, aufgeführt. Der Narrentanz findet an beiden Spieltagen traditionell im Landgasthaus „Ochsen“ statt. Den „Heimatunterricht“ übernimmt wie immer Narrenvogt Manfred Ostertag im Kinder- und Familienzentrum St. Josef sowie an der Hainburgschule.
Weil es – jahreszeitlich bedingt – an beiden Spieltagen schon früh dunkel wird, sind kleinere Änderungen geplant. So soll der Spielzug künftig eine festgelegte Strecke nehmen. Bislang wurden die ehrenwerten Herren von Venedig teilweise noch zu Hause abgeholt. Zudem plant man entlang dieser Strecke eine Straßensperre einzurichten. Hierfür ist jedoch noch eine Abstimmung mit dem Landratsamt erforderlich.
Damit das Narrenspiel reibungslos stattfinden kann, setzen Hubert Riester und Manfred Ostertag auf kleine Planungsgruppen, die die vorbereitenden Arbeiten begleiten und unterstützen.

Immer wieder sehr besonders: die Aufführung des Narrengerichts zu Grosselfingen.
ArchivFür die Ewigkeit
Ein weiteres wichtiges Projekt: die Auflage eines Fotobuchs über die Bruderschaft des Ehrsamen Narrengerichts zu Grosselfingen, an dem Maximilian Schwabenthan arbeitet. Die Idee dazu entstand bereits 2023. Zahlreiche Bürger haben Bildmaterial zur Verfügung gestellt, das zunächst aufwendig sortiert und aufbereitet werden musste. Ziel ist es, die Vielfalt der Figuren und den gesamten Ablauf verständlich darzustellen. Seit 2015 gilt das Narrengericht zu Grosselfingen als immaterielles Kulturerbe – ein weiterer Ansporn, ein Buch für die Ewigkeit zu schaffen.
Der Kulturverein setzt zudem verstärkt darauf, junge Männer für die traditionsreiche Veranstaltung zu begeistern. Insgesamt 39 Charaktere gehören zum Narrengericht, wobei das handgefertigte Fasnetshäs eine zentrale Rolle spielt. Die Ausgabe noch fehlender Kleidungsstücke ist für den 10. Januar 2027 geplant, die Ablaufbesprechung für den 15. Januar 2027.
