Nahversorgung in Haigerloch
: Siedler-Schwestern eröffnen modernen Dorfladen in Gruol

Gute Nachrichten für Gruol: Auf dem Gelände der ehemaligen Metzgerei Siedler in der Ortsmitte soll ein moderner Selbstbedienungsladen eingerichtet werden. Was geplant ist.
Von
swp
Haigerloch-Gruol
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So soll der Dorfladen aussehen, wenn er fertig ist. (Visualisierung)

So soll der Dorfladen aussehen, wenn er fertig ist. (Visualisierung)

Siedler
  • Drei Schwestern eröffnen 2025 in Gruol einen 24/7-Selbstbedienungsladen auf ehemaligem Metzgereigelände.
  • Sortiment: Fleisch aus eigener Schlachtung, Grundnahrungsmittel und Alltagsartikel.
  • Projekt „Alwines Lädle“ soll lokale Nahversorgung stärken und Dorfleben beleben.
  • Finanzierung privat; Bauantrag eingereicht, Eröffnung für August 2025 geplant.
  • Ziel: Gemeinschaft fördern, besonders für Senioren und Familien.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die drei Gruolermer Schwestern Julia, Elisa und Emilia Siedler wollen bereits ab diesem Sommer frischen, aber dennoch bereits bekannten Wind in das kleine Dorf im Stunzachtal bringen: Auf dem Gelände der ehemaligen Metzgerei Siedler in der Ortsmitte soll ein moderner Selbstbedienungsladen eingerichtet werden, der schon bald „die dringend notwendige Nahversorgung im Ort wieder nachhaltig stärken“ solle, schreiben die Schwestern in einer Pressemitteilung.

Der neue Dorfladen werde rund um die Uhr geöffnet sein – 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche. Möglich mache das die innovative Technik, die selbstständigen Eintritt, bargeldloses Bezahlen und eine einfache Bedienung ermöglichen werde. „Ob frische und haltbare Fleisch- und Wurstprodukte aus der eigenen Schlachtung der Familie, weitere Grundnahrungsmittel oder praktische Dinge des täglichen Bedarfs – im neuen Laden können sich die Menschen im Umkreis jederzeit selbst versorgen“, heißt es weiter.

Eröffnung ist für Ende August 2025

„Unser Ziel ist es, das Dorfleben wieder ein Stück lebenswerter und einfacher zu gestalten – gerade für ältere Menschen, die vielen Familien und Berufstätigen“, sagt Elisa Siedler, die gemeinsam mit ihren Schwestern Julia und Emilia das Projekt gemeinsam auf den Weg gebracht hat. „Seit der Schließung der Metzgerei und dem Tod unserer Oma Alwine fehlt einfach etwas im Ort“, so Julia Siedler. „Weil sie über den Metzgerei-Laden das Miteinander im ‚Flecken’ jahrzehntelang geprägt hat, ist es auch sie, der wir unseren Dorfladen widmen wollen. ‚Alwines Lädle‘ soll das Herz unserer Oma in der Dorfmitte wieder zum Schlagen bringen“, hält sie fest.

Auch die Idee selbst reifte aus einem echten Bedürfnis heraus: Seit der Schließung des eigenen Metzgerei-Ladens im Ortskern sowie weiteren langjährigen Nahversorgern fehlt es an direkten Einkaufsmöglichkeiten in Gruol – das sei auch beim Firmenunternehmen „Albfood“ zu spüren. „Immer wieder kommt Kundschaft zu uns ins Büro, die nach unseren Fleisch- und Wurstwaren fragt“, berichtet Emilia Siedler.

Die Eröffnung ist für Ende August 2025 geplant. Der Container sei bereits bestellt, der Bauantrag eingereicht und das Vorhaben wurde am Freitagabend dem Ortschaftsrat in Gruol vorgestellt. Das Projekt sei außerdem vollständig eigenfinanziert. Der Dorfladen solle nicht nur ein bloßer Ort zum Einkaufen sein, sondern auch ein Zeichen für die gelebte Dorfgemeinschaft sowie die zukunftsfähige Nahversorgung im ländlichen Raum. „Entsprechende Aktionen sind bereits geplant“, lässt Elisa Siedler abschließend wissen.

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