Nach Drogenverdacht gegen Thomas Bareiß: Diese drei Politiker wollen Bareiß-Nachfolger werden

Thomas Bareiß tritt als Bezirksvorsitzender der CDU Württemberg-Hohenzollern nicht erneut zur Wiederwahl an.
dpa/Felix Kästle- Thomas Bareiß lässt sein Amt als CDU-Bezirkschef ruhen und tritt nicht erneut an.
- Der Bezirksparteitag am 17. Oktober 2026 in Albstadt-Onstmettingen wählt neu.
- Drei Bewerber stehen fest: Norbert Lins, Christoph Naser und Manuel Hailfinger.
- Weitere Kandidaturen sind möglich, Vorschläge sind bis zur Eröffnung des Wahlgangs erlaubt.
- Regionalkonferenzen finden am 26. September, 2. Oktober und 11. Oktober 2026 statt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach dem Rückzug des früheren CDU-Bezirksvorsitzenden Thomas Bareiß, zugleich Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Zollernalb‑Sigmaringen, wollen drei Kandidaten Nachfolger werden.
Bei einer Bezirksverbandssitzung in Herbertingen wurde beschlossen, beim schon terminierten Bezirksparteitag am 17. Oktober in Albstadt-Onstmettingen das Amt des Bezirksvorsitzenden neu zu vergeben.
Bislang gibt es drei Bewerber: Norbert Lins (Ravensburg), Christoph Naser, Bundestagsabgeordneter für Tübingen-Hechingen, sowie Manuel Hailfinger, CDU-Abgeordneter im Landtag für den Wahlkreis Hechingen-Münsingen. Womöglich folgen weitere. Die Satzung der CDU sieht vor, dass Wahlvorschläge bis zur Eröffnung des betreffenden Wahlgangs gemacht werden können.
Bei drei Regionalkonferenzen werden sich Delegierte, Ersatzdelegierte und weitere interessierte Mitglieder vorstellen.
Für diese Regionalkonferenzen sind die folgenden Termine vorgesehen: für die Kreisverbände Reutlingen, Tübingen und Zollernalb der 26. September, 18 Uhr, für die Kreisverbände Alb-Donau/Ulm und Biberach der 2. Oktober, 19:30, und für die Kreisverbände Bodensee, Ravensburg und Sigmaringen der 11. Oktober, 10 Uhr.
Bareiß: Ermittlungen nach Unfall auf B27
Dem Bezirksverband steht die Neuwahl bevor, nachdem Thomas Bareiß Anfang August angekündigt hatte, den Vorsitz ruhen zu lassen und nicht erneut anzutreten. In seiner persönlichen Erklärung bat der Bundestagsabgeordnete um Entschuldigung und kündigte eine Auszeit an. Hintergrund waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hechingen nach einem Unfall auf der B27 im Juli.
Schon damals hatte der Bezirksvorstand nach Angaben aus dem Verband angekündigt, gleich nach der Sommerpause die Neuwahl für den bereits geplanten Bezirksparteitag am 17. Oktober vorzubereiten. Das wurde wenige Tage später noch einmal konkretisiert.
Junge Union fordert Rücktritt als Bundestagsabgeordneter
Zugleich meldeten sich aus der Partei unterschiedliche Stimmen zu Wort. Die Junge Union Württemberg-Hohenzollern forderte im August einstimmig, Bareiß solle auch sein Bundestagsmandat niederlegen, während der CDU-Kreisverband Zollernalb sich dieser Forderung nicht anschloss.
Aus dem Kreis der nun genannten Bewerber war Christoph Naser bereits im August öffentlich mit einem Grundsatzpapier zur Zukunft des Bezirksverbands hervorgetreten. Darin stellte er Fragen nach Rolle, Profil und Aufgaben der CDU Württemberg-Hohenzollern und sprach von einer „Standortbestimmung“ für den Verband.

