„Maute-Areal“ Bisingen: Neue Orte entstehen – wie sollen sie heißen?

Für zwei Plätze und die Hauptverbindungsachse im „Maute-Areal“ sucht die Gemeinde Bisingen Namen. Dazu hat sie jetzt einen Wettbewerb samt Gewinnspiel ausgelobt.
Sabine Hegele- Bisingen sucht Namen für zwei Plätze und eine Verbindungsachse im „Maute-Areal“.
- Vorschläge bis 18. März 2026; je Name bis zu acht Vorschläge zur Abstimmung.
- Abstimmung 20. März bis 6. April; die drei Favoriten je Name werden prämiert.
- Link zum Gewinnspiel: https://www.maute-areal.de/namenssuche/
- Rathausplatz ist gesetzt; weiterer grüner Platz und zentrale Achse sind geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Bisinger „Maute-Areal“ entwickelt sich vom traditionsreichen Gewerbestandort zu einem lebendigen Quartier. Doch zunächst brauchen diese Orte etwas Entscheidendes: einen Namen, der zu ihnen passt. Die Gemeinde lädt die Bürgerschaft ein, ihre Ideen einzubringen! Gesucht werden Namen für zwei Plätze sowie die zentrale Verbindungsachse im „Maute-Areal“.
Die Gemeindeverwaltung fordert zur Kreativität auf: „Vielleicht haben Sie schon eine Idee im Kopf – einen Namen, der Erinnerungen weckt, einfach schön klingt oder Neues entstehen lässt. Jeder Vorschlag hilft dabei, Orte zu schaffen, wo man gerne zusammenkommt und sich daheim fühlt.“
Gemeinde sammelt Vorschläge
Bis zum 18. März 2026 sammelt die Kommune Vorschläge. Pro Person ist eine Teilnahme möglich. Auch der Gestaltungsbeirat kann eigene Vorschläge eingeben. Je gesuchtem Namen werden bis zu acht Vorschläge auswählt. Ab dem 20. März (und bis zum 6. April) kann man für seinen Favoriten abstimmen. Für jeden der gesuchten Namen werden die beliebtesten drei Vorschläge prämiert. Es winken attraktive Gewinne. Der Link zum Gewinnspiel: https://www.maute-areal.de/namenssuche/
Ein Platz steht bereits als zentrale Adresse fest: der Rathausplatz. Direkt am neuen Rathaus gelegen, bildet er mit seinen rund 1100 Quadratmetern die repräsentative Mitte des Quartiers. Elegante Fahnenmasten, eine stimmungsvolle Beleuchtung und künstlerische Elemente sollen dem Platz eine prägnante, identitätsstiftende Ausstrahlung verleihen. Ergänzt werden soll diese um geplante Wasserspiele, die lebendige Akzente setzen. Unter dem schattigen Baumdach soll gleichzeitig eine ruhige Vorzone entstehen – ideal für die Nutzungen des Rathauses sowie des benachbarten Hotels.
Unmittelbar angrenzend soll sich ein weiterer Platzraum entwickeln, der sich – im Gegensatz zum eher repräsentativen Rathausplatz – stärker über eine grüne, einladende Atmosphäre definieren soll. Er soll vielfältige Angebote für Bewohnerinnen, Bewohner und Besucher bereithalten und damit eine lebendige Ergänzung zum städtischen Mittelpunkt darstellen.
Ein Ort zum Spielen, Genießen und Verweilen
Die Gemeinde sagt: „Der Platz bietet eine abwechslungsreiche Zonierung mit vielfältigen Angeboten für alle Generationen – vom naturnahen Spielplatz bis hin zu Bereichen für Außengastronomie und Begegnung. Ein großzügiges Baumfeld schafft ein angenehmes Mikroklima. Perspektivisch soll Kunst am Platz den Bezug zur ‚Maute‘-Geschichte hervorheben und dem Ort eine Identität und Charakter geben. Multifunktional nutzbare Flächen erhöhen die Alltagstauglichkeit und runden das Konzept ab.“
Vom Niemandsplatz zum Lieblingsplatz
Gelegen an der Zollerstraße, soll unter schattenspendenden Bäumen gemütliche Sitzmöglichkeiten entstehen, die zum Ausruhen, Plaudern und Begegnen einladen. Unterstützen soll diesen Charakter das angrenzende Gemeinschaftshaus (entwickelt von Holzbau Fuss). Die großzügige Freifläche soll bewusst „bespielbar“ gestaltet werden und Jung und Alt begeistern.
Ein Weg zum Flanieren, Begegnen und Entdecken
Zwischen dem nördlichen und dem südlichen Teil des „Maute-Areals“ wird eine zentrale Achse entstehen, die das ganze Areal auf selbstverständliche Weise zusammenbringt. Mit der grünen Gestaltung soll sie zum Durchatmen, Entdecken und Verweilen einladen: „Als lebendige Alltagsroute verbindet sie verschiedene Angebote und kleinere Aufenthaltsorte miteinander – und schafft zugleich eine angenehme Verbindung zum benachbarten Bahnhof.“
