Maute Areal Bisingen: Beim neuen Kesselhaus ist das Sozialwerk an Bord

Die Grafik zeigt die Fassade des neuen Kesselhauses auf dem Maute Areal.
STEG- Auf dem Maute-Areal entsteht das Kesselhaus mit Fokus auf betreutem Wohnen im Alter.
- Partner ist das Sozialwerk Hechingen – Sozialdienste sollen direkt im Haus verfügbar sein.
- Barrierefreie Wohnungen mit 35 bis 90 qm, Balkon oder Terrasse, mittlerer Preis 4600 €/qm.
- Erdgeschoss mit Gemeinschaftsflächen, eventuell entsteht eine Arztpraxis.
- Info-Veranstaltung am Mittwoch, 13. Mai, 17 Uhr, in der Hohenzollernhalle in Bisingen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Beim Neubau auf dem Grundriss von Kessel- und Maschinenhaus liegt der Fokus nun auf betreutem Wohnen, berichtet Architekt Windfried Klimesch. Kooperationspartner der „Baugemeinschaft Kesselhaus“ ist das Sozialwerk Hechingen. Interessierte sind zu einer Info-Veranstaltung am Mittwoch, 13. Mai, eingeladen.
Das geförderte Bauprojekt bietet, wie der Architekt informiert, barrierefreie Wohnungen mit Balkon oder Terrasse zwischen 35 Quadratmetern und 90 Quadratmetern zu einem kalkulierten mittleren Preis von 4600 Euro pro Quadratmeter. Im Erdgeschoss sind Gemeinschaftsflächen und eventuell eine Arztpraxis vorgesehen. „Zwischenzeitlich ist es gelungen, das Sozialwerk Hechingen als Projektpartner zu gewinnen, sodass es möglich wird, maßgeschneiderte Sozialdienstleistungen direkt im Haus mit anzubieten“, heißt es in einer Pressemitteilung dazu.
Das Sozialwerk Hechingen ist in diesem Bereich schon länger aktiv, beispielsweise mit betreutem Wohnen am Obertorplatz. Dabei kaufen die Bewohner die Wohnfläche und darüber hinaus die Gewissheit, dass die künftige Betreuung im Seniorenalter gesichert ist, falls solche benötigt wird.
Bahnhof in direkter Nachbarschaft
In Bisingen befindet sich das Grundstück der Baugemeinschaft im Zentrum des neu entstehenden Quartiers mit eigenen Tiefgaragenplätzen an einem begrünten Innenhof und nur wenigen Gehminuten vom Bahnhof entfernt. Ebenfalls in direkter Nachbarschaft werden das neue Rathaus mit einer Post- und Polizeistelle und die neue Bibliothek entstehen.
„Die demografische Entwicklung hat gezeigt, dass sich viele Menschen mit zunehmendem Alter viel lieber kleinere, gut strukturierte und überschaubare Wohnungen mit Balkon wünschen als die großen Häuser mit Gärten, die in den früheren Lebensphasen für die große Familie gebaut wurden. Heute, nachdem die Kinder ausgezogen sind, müssen die Häuser aufwendig gepflegt und instandgehalten werden und sind eher eine Belastung für die Eigentümer“, erklärt Klimesch.
Das Maute-Areal bietet kurze Wege mit Einkaufsmöglichkeiten, öffentlichen Verkehrsangeboten und Dienstleistungen in fußläufiger Entfernung direkt im Quartier.
Mit begrünter Gebäudehalle
Die Architektur des Kesselhauses bietet demnach viele Vorzüge: energieoptimierte Bauweise mit Effizienzhaus-40-Standard mit Wärmepumpe und öffentlichen Fördermitteln; begrünte Gebäudehülle und somit zusätzlichen sommerlichen Wärmeschutz; Innengrün mit begrüntem Treppenhaus und dadurch Verbesserung des Raumklimas; kostengünstige und nachhaltige Bauweise; gemeinschaftliche Wohn- und Lebenskultur im neuen Ortskern von Bisingen anstatt Einfamilienhaus am Ortsrand.
Die Info-Veranstaltung
Am Mittwoch, 13. Mai, wird von 17 Uhr an im kleinen Saal der Hohenzollernhalle, ausführlich über den aktuellen Projektstand des Bauprojektes auf dem Grundstück des ehemaligen Kesselhauses auf dem Maute-Areal Bisingen berichtet. Auskunft geben werden Bisingens Bürgermeister Roman Waizenegger, Anna Heizmann (STEG), Vertreter des Architektenbüros agsn sowie Nisrin El-Said (Geschäftsführerin des Sozialwerks Hechingen).
