Staatsanwaltschaft Hechingen: Fahrlehrer soll Schülerin auf Waldparkplatz vergewaltigt haben

Ein Fahrlehrer soll mehrere Fahrschülerinnen vergewaltigt haben. So lautet jedenfalls der Vorwurf der Staatsanwaltschaft Hechingen.
Swen Pförtner/dpa- Ein Fahrlehrer aus Sigmaringen steht wegen neun sexueller Übergriffe vor Gericht.
- Vorwürfe: sechsfache Vergewaltigung, sexuelle Belästigung, exhibitionistische Handlung.
- Taten sollen zwischen Sommer 2023 und November 2024 während Fahrstunden passiert sein.
- Der Mann behauptet, der Sex sei einvernehmlich gewesen, und schweigt zu anderen Vorwürfen.
- Seit März 2025 sitzt er in Untersuchungshaft.
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Die Staatsanwaltschaft Hechingen hat gegen einen 41-jährigen deutschen Staatsangehörigen wegen des Verdachts der mehrfachen Vergewaltigung und des sexuellen Übergriffs Anklage zum Landgericht Hechingen erhoben. Das hat die Ermittlungsbehörde jetzt mitgeteilt.
Es geht um insgesamt neun Taten
Insgesamt handelt es sich um neun Taten in der Zeit von Sommer 2023 bis November 2024, die der Angeschuldigte als Fahrlehrer im Raum Sigmaringen sowie an anderen Orten begangen haben soll.
Immer wieder in den Wald gelotst
Dem Mann wird vorgeworfen, während seiner Fahrstunden gegenüber mehreren Fahrschülerinnen übergriffig geworden zu sein. Der Fahrlehrer soll seine Schülerinnen in abgelegene Waldstücke oder auf versteckte Parkplätze gelotst haben. Eine der Fahrschülerinnen soll er in sechs Fällen vergewaltigt haben. Eine weitere Fahrschülerin soll er sexuell belästigt haben, und in noch einem Fall wird dem Mann ein sexueller Übergriff zur Last gelegt. Außerhalb seiner Tätigkeit als Fahrlehrer soll er zudem in einem Fall eine exhibitionistische Handlung begangen haben.
Der Angeschuldigte hat sich laut Staatsanwaltschaft zu den Tatvorwürfen geäußert, soweit es die ihm zur Last gelegte sechsfache Vergewaltigung einer Fahrschülerin betrifft. Der Fahrlehrer beruft sich darauf, mit der Fahrschülerin eine Affäre gehabt zu haben. Der Sex sei stets einvernehmlich gewesen.
Seit gut drei Monaten in U-Haft
Was die übrigen Vorwürfe angeht, habe der Angeschuldigte bislang von seinem Schweigerecht Gebrauch gemacht. Der Mann, so heißt es weiter, befinde sich seit dem 18. März 2025 ununterbrochen in Untersuchungshaft.
Die Staatsanwaltschaft weist im Übrigen darauf hin, dass bis zu einem Gerichtsurteil die Unschuldsvermutung gilt.
