Landeszuschüsse für Hechingen: 3,8 Millionen Euro für Zollernstraße, Feilbachtal und Starzelbrücke

Die Aluminiumbrücke für den Radweg zwischen der Kernstadt und Stein über die Starzel ist bereits gebaut. Es war aber sicher, dass zu den Gesamtkosten in Höhe von 290.000 Euro das Land 99.000 Euro zuschießen wird.
Thomas Jauch- Land fördert Hechingen: rund 3,8 Mio. Euro für drei Verkehrsprojekte bewilligt.
- Zollernstraße: 1,73 Mio. Euro plus 300.000 Euro Ausgleichsstock für die Neugestaltung.
- Feilbachtal-Radweg: 2,18 Mio. Euro Kosten, davon 1,95 Mio. Euro Landesmittel – 89 Prozent.
- Bau des Radwegs startet nach dem Sommer, Bauabschnitte bis zur Straßenmeisterei geplant.
- Starzelbrücke bereits gebaut, Gesamtkosten 290.000 Euro, Land zahlt 99.000 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf dass die Konjunktur endlich wieder und dauerhaft angekurbelt werde: Bund und Länder bringen viel Geld unters Volk, und dabei bleibt tatsächlich auch etwas an den Kommunen kleben. Hechingen hat jetzt die Zuschussbescheide für gleich drei Bauprojekte bekommen.
Ein schöner Dreierpack
Gleich in drei Fällen erreichten endgültige Förderbescheide in Höhe von insgesamt rund 3,8 Mio. Euro das Rathaus der Zollernstadt. Konkret unterstützt werden damit die weitere Neugestaltung der Zollernstraße, der geplante Radweg-Neubau im Feilbachtal und die neue Fahrrad- und Fußgängerbrücke über die Starzel zwischen Hechingen und Stein.
Gefördert werden alle drei Projekte vom Land Baden-Württemberg auf der Grundlage des „Gesetzes über Zuwendungen des Landes zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz, LGVFG)“. Dessen Ziel ist es, nachhaltige und klimafreundliche Mobilität zu fördern sowie die Luftqualität und den Lärmschutz in den Kommunen zu verbessern.
Die geförderten Projekte sind alle beim Bautätigkeitsbereich im Fachbereich Bau und Technik der Stadt Hechingen angesiedelt, der geleitet wird von Michael Werner. 1,73 Millionen Euro gibt es für die weitere Neugestaltung der Zollernstraße. Die soll laut Plan Ende dieses Jahres beendet sein. Hinzu kommen für das Straßenbauvorhaben 300.000 Euro aus dem sogenannten Ausgleichsstock, sodass das Land mit rund zwei Millionen Euro zu dem insgesamt 5,5 Millionen Euro teuren Projekt beiträgt.

Das Land Baden-Württember trägt rund zwei Millionen Euro zur 5,5 Millionen Euro teuren Neugestaltung der Hechinger Zollernstraße bei.
Thomas JauchDen Schwerpunkt der Förderung bilden Planungsinhalte zur Verbesserung der Fahrrad- und Fußgängermobilität sowie der Klimaresilienz. Diese soll durch das sogenannte Schwammstadt-Konzept und viel Begleitgrün erreicht werden. Eine reine Straßensanierung wäre nicht gefördert worden, betont die Stadt Hechingen in diesem Zusammenhang.
89 Prozent der Kosten werden gefördert
Für den Radweg im Feilbachtal und entlang der Bisinger und der Weilheimer Straße wurde der Baubeschluss in der jüngsten Hechinger Gemeinderatssitzung Ende April gefasst. Die Gesamtkosten liegen bei 2,18 Millionen Euro, und das Land steuert 1,95 Millionen Euro bei. „Damit kommen wir auf sagenhafte 89 Prozent Fördermittel“, lässt sich Bautätigkeitsleiter Michael Werner zitieren. Die Zahlen erklären auch, wieso manchmal Projekte doch umgesetzt werden, die man wegen des rigiden Sparkurses eigentlich auf die lange Bank geschoben hätte. Aber so einen hohen lässt sich wohl keine Kommune entgehen.
Zwei Jahre muss gebaut werden
Die verbleibenden Eigenanteile des neuen Radwegs teilen sich der Zollernalbkreis und die Stadt jeweils zur Hälfte. Der Baubeginn ist laut der städtischen Pressemitteilung nach dem Sommer geplant. Der Bau wird in zwei Abschnitten erledigt: 2026 und 2027 geht es los von der Fußgängerbrücke Neustraße bis zur Kreuzung von Bisinger Straße und Weilheimer Straße. 2028 folgt Teil 2 entlang des Fasanengartens bis zur Straßenmeisterei.
Die Rad- und Fußgängerbrücke über die Starzel zwischen Hechingen und Stein ist bereits gebaut. Ein Baubeginn vor der eigentlichen Förderzusage durch das Land war möglich, bekräftigt die Stadt. Zu den Gesamtkosten für die Aluminiumbrücke in Höhe von 290.000 Euro trägt das Land 99.000 Euro bei.
