Kriminalität
: Sigmaringer Seniorin durchschaut Betrugsversuch

Betrüger versprachen Geld aus einem Gewinnspiel. Die 84-Jährige, die tatsächlich an einem Ausschreiben teilgenommen hatte, wurde aber doch misstrauisch.
Von
SWP
Sigmaringen
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Telefonbetrug: ARCHIV - 09.09.2015, Niedersachsen, Hannover: Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern. (zu dpa: «Senior um halbe Million Euro betrogen») Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wenn Enkel, Bankangestellt, Polizisten oder Gewinnspielbetreiber am Telefon Geld verlangen, sollte man misstrauisch werden und die richtige Polizei informieren. Es handelt sich bei den Anrufern um Betrüger, die vornehmlich die Vertrauenseligkeit älterer Menschen, freilich auch anderer, auszunutzen versuchen.

Julian Stratenschulte/dpa
  • Sigmaringen: 84-Jährige durchschaut falsches Gewinnversprechen über knapp 40.000 Euro.
  • Betrüger forderten vorab 900 Euro in bar oder als Geschenkkarten bei Übergabe.
  • Frau hatte an Gewinnspiel teilgenommen, wurde misstrauisch und rief die Polizei.
  • Polizei warnt: Kein Geld für „Gewinne“ zahlen, Gespräch beenden, keine Daten teilen.
  • Vorsicht bei Anrufen von „Bankangestellten“, „Polizisten“ oder „Enkeln“; Infos: polizei-beratung.de.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Beinahe wäre eine Rentnerin in Sigmaringen dieser Tage auf ein falsches Gewinnversprechen hereingefallen. Betrüger kontaktierten die 84 Jahre alte Frau telefonisch und stellten ihr einen Gewinn in Höhe von knapp 40.000 Euro in Aussicht.

Bei der Übergabe des „Gewinns“ sollte die Frau jedoch zunächst 900 Euro in bar oder in Form von
Geschenkkarten bereithalten. Nachdem der Seniorin, die tatsächlich bei einem
Gewinnspiel mitgemacht hatte, Zweifel kamen, verständigte sie die Polizei.

Warnung vor ähnlichen Betrugsmaschen

Die Beamten warnen in diesem Zusammenhang vor dieser und ähnlichen Betrugsmaschen: 
„Werden Sie hellhörig und beenden Sie das Gespräch, wenn Sie für den Erhalt eines
vermeintlichen Gewinns Geld bezahlen müssen.“ Ebenso soll man niemals persönliche Daten
und Informationen weitergeben.

Dasselbe gilt, wenn sich „Bankangestellte“ oder „Polizisten“ am Telefon melden und vorgeben, man wolle die Angerufenen vor einer Straftat schützen und sie sollen aus dem Grund Wertsachen abgeben oder wiederum Daten übermitteln. Oder wenn „Enkel“ anrufen, die sich angeblich in einer plötzlichen Notlage befinden und ganz schnell Geld benötigen. Es handelt sich um Betrüger. Weitere Informationen zu diesem Thema finden sich auf www.polizei-beratung.de.