Krämermarkt Hechingen: Premiere auf dem Obertorplatz: Wie im Italien-Urlaub

Italien muss man sich vielleicht doch ein bissle dazudenken, aber unten bei den Ständen, da hat der Hechinger Krämermarkt jetzt schon ein gewisses südländisches Flair.
Ernst Klett- Krämermarkt Hechingen feierte Premiere auf dem Obertorplatz.
- Markt lockte Besucher an und verlieh südländisches Flair.
- Zehn Stände boten Kleidung, Haushaltswaren, Schmuck und Süßigkeiten.
- Erfolgreiche Verlegung von Unter- in die Oberstadt für mehr Leben.
- Michaelimarkt im September ebenfalls in der Oberstadt geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Über Mittag, wenn alles zu den Bewirtungsständen strebt, wurde es tatsächlich an etlichen Stellen schön eng. Wenn die Stadt mit der historisch bemerkenswerten Verlegung des Krämermarkts von der Unter- in die Oberstadt für mehr Leben beim Markt hat sorgen wollen, dann ist das schon mal als klarer Erfolg zu verbuchen.
Es waren wie die Jahre zuvor überschaubar viele Stände, die auf dem Freiplatz beim "Refugio", dem einstigen "Klaiber" aufgebaut waren. Es hätte sogar noch Platz für zwei, drei Stände mehr gehabt. Aber dann wäre definitiv Schluss. Es muss eine Feuergasse freigehalten werden! So war's schön nah beieinander und übersichtlich. Das Angebot war klassisch: Bekleidung aller Art inklusive Unterwäsche, Haushaltswaren, Schmuck, Messerschärfen, Süßigkeiten und Bewirtung. Diese ganz klassisch nach Seifried-Art und entsprechend der Renner, oder aber mehr süß mit Crêpes in allerlei Varianten.

Ganz klassisch mit Haushaltswaren und Bekleidung, aber auch ein riesiger Süßigkeitenstand: Der Hechinger Michaelimarkt ist breit aufgestellt.
Ernst KlettDa fehlt nur noch eine flüssige Bewirtung, wie man sie von den Freitagabendmärkten auf dem Obertorplatz zu schätzen weiß. Aber man kann die halbe Region ja nicht schon tagsüber abfüllen. Das wiederum würde das besagte Italien-Gefühl beflügeln, das am Donnerstag fast regelmäßig von Besuchern und Marktbeschickern kommentiert wurde. Da war man wohl zu oft jenseits des Brenners im Urlaub? Macht nix. Der Hechinger Krämermarkt hat ab sofort das Prädikat "wertvoll" und den Tipp "unbedingt hingehen".

Soll's ein Schmuckstück sein, das man inzwischen nur noch im Netz, oder aber auf dem Krämermarkt bekommt? Man schaue und wähle aus!
Ernst KlettMan mag sich gar nicht vorstellen, wie sich die wenigen Stände in der Herrenackerstraße und an der Johannesbrücke mit riesigen Abständen dazwischen bislang verteilt haben. Die zuletzt arg dünne Resonanz auch beim Kaufpublikum hat die Stadt denn auch auf die Idee der Verlegung gebracht. Eine sehr gute Idee, darf man kommentieren.

Wichtiger als Bekleidung und Krimskrams ist vielen Leute die passende Bewirtung beim Markt. Dafür gesorgt haben das Seifried Team und ein Crêpes-Stand.
Ernst KletDer Georgimarkt im Frühjahr an diesem Donnerstag ist denn auch die höchst erfolgreiche Premiere in der Oberstadt. Zehn Stände hatte die Stadt angekündigt, und wenn die Zahlenschwäche nicht schon wieder zuschlägt, kommt die HZ-Redaktion auf zwei mehr.
Schon vor dem Donnerstag war entschieden, dass auch der Michaelimarkt im September in der Oberstadt stattfinden wird. Mehr als zwei Märkte gibt es seit geraumer Zeit nicht mehr in der Zollernstadt. Wer weiß, vielleicht doch mal wieder, wenn's so trefflich läuft auf dem Obertorplatz.

