Klärwerk Jungingen: Brotzeitschmankerl und Fassbier, aber die Musik zum Oktoberfest war von der Alb

Original vo' d'r Alb ra: die Tanz- und Partyband "Albsound" könnte auch ein Zelt beim Oktoberfest in München aufmischen. Am Samstag war es die Festhalle Jungingen, wo das Klärwerk ebenfalls auf Bayerisch gemacht hat.
Uwe Fechner- Jugendhaus „Klärwerk“ in Jungingen feiert 30-jähriges Bestehen mit bayerischer Nacht.
- Festhalle dekoriert im Oktoberfest-Stil, mit „Albsound“-Band und traditionellem Angebot.
- Jugendzentrum entstand 1995 im alten Klärwärterhaus, zuvor nur Kirchenkeller verfügbar.
- Verein Klärwerk Jungingen zählt über 100 Mitglieder, Treffpunkt liegt am Ortsrand.
- Gebäude mehrfach saniert und erweitert, zentraler Bestandteil des Dorflebens.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Tagelang haben die Aktiven des Junginger Jugendzentrums die Fest- und Sporthalle für ihr Oktoberfest 2025 vorbereitet. Urig und zünftig war die Halle in Festzeltmanier mit Bierbankgarnituren und weiß blauen Wimpelbändern geschmückt. Stilechte Ausgabestellen für schmackhafte Brotzeitschmankerl und fassfrisches Bier sowie ein attraktiver Barbereich versorgten die zahlreichen Gäste mit allem, was man sich von einem Oktoberfestbesuch nur wünschen konnte.
Auf der Alb wie auf der Wiesn
Für musikalische Unterhaltung hatten die Macher um Vereinschef Jannik Brix die Tanz- und Partyband „Albsound“ engagiert. Mit dem Titel „Brenna tuat's guat“ von Hubert von Goisern eröffneten die fünf Musiker „vo' d'r Alb ra“ den Abend und ließen dann einen Ohrwurm nach dem anderen bis spät in die Nacht folgen. Die Stimmung war prächtig, und Musiker und Gäste genossen gemeinsam mit den Juz-Aktiven den Abend in vollen Zügen.
Offiziell wird das Jugendzentrum bei der Gemeinde Jungingen als Jugendhaus „Klärwerk“ geführt und vom Verein Klärwerk Jungingen eigenverantwortlich geleitet. Das Juz entstand im Herbst 1995.
Zu jener Zeit hatten die Junginger Jugendlichen für regelmäßige Treffen lediglich zu einem kleinen Raum im Keller der Kirche Zugang gehabt.
Dann aber war Jungingens alte Kläranlage durch eine neue an einem anderen Standort ersetzt worden. Die Klärbecken der alten Anlage waren bereits mit Bauaushub aus der neuen verfüllt worden. Lediglich das kurz vor dem Abriss stehende, ehemalige Klärwärterhaus erinnerte an die frühere Anlage. Bei Bürgermeister Jürgen Weber und Bauhofmitarbeiter Kurt Kleinmann kam damals der Gedanke auf, das Areal mit dem Klärwärterhaus den Jugendlichen als selbstverwalteten Treffpunkt anzubieten.

Mehr als 100 Mitglieder derzeit und eine stattliche Truppe, die aktiv mit dabei ist: der Verein Klärkwerk Jungingen.
Uwe FechnerMehrfach erweitert und saniert
Da musste man die Junginger Jugendlichen nicht lange bitten: Rasch war mit Marc Pfeilmayer, Jürgen Kleinmann und Ralf Bauer ein Gründungsvorstand gefunden, und das Juz wurde aus der Taufe gehoben. Seither ist das alte Klärwärterhäuschen mehrfach erweitert und saniert worden und selbstverständlicher Bestandteil Jungingens. Dass der Treffpunkt mehr am Ortsrand liegt, hat durchaus seine Vorteile.
Der Verein hat derzeit über 100 Mitglieder
Seit 30 Jahren treffen sich die Junginger Jugendlichen ungestört in ihrem Jugendhaus „Am Wasser 1“. Über 100 Mitglieder zählt der Verein derzeit, und alle Jungingerinnen und Junginger ab 16 Jahren sind herzlich willkommen, sich dem Verein anzuschließen.
