Kirchplatz Hechingen: Eine Sitzbank unter dem Motto „Kein Platz für Gewalt gegen Frauen“

Diese Sitzbank steht in Köln. Ein Modell mit vergleichbarer Botschaft wird nächste Woche auf dem Hechinger Kirchplatz aufgestellt.
Imago- Am 27. Juni wird eine Sitzbank mit dem Motto „Kein Platz für Gewalt gegen Frauen“ in Hechingen eingeweiht.
- Die Bank soll Aufmerksamkeit auf Gewalt gegen Frauen lenken, ursprünglich für den Weltfrauentag geplant.
- Die Kosten von 500 Euro teilen sich Stadt und Landkreis, die Einweihung erfolgt vor Foto Keidel.
- Initiatorinnen aus dem Frauennetzwerk Zollernalb haben die Idee eingebracht.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Eine Sitzbank mit dem Motto „Kein Platz für Gewalt gegen Frauen“ wird am Freitag, 27. Juni, um 14 Uhr auf dem Hechinger Kirchplatz vor dem Geschäftshaus von Foto Keidel eingweiht.
Die Bank, so teilt die Stadt Hechingen mit, soll das Augenmerk auf Gewalt gegen Frauen richten. Ursprünglich sollte sie im Rahmen des Weltfrauentages am 8. März aufgestellt werden. Dieser wurde unter dem Motto „Frauen. Stärke(n). Demokratie“ auf dem Obertorplatz in Hechingen gefeiert.
Initiatorin des Aktionstags war Estelle Koschnike-Nguewo, die Gleichstellungsbeauftragte des Zollernalbkreises. Ein zentrales Thema des Aktionstags war die Sensibilisierung in Bezug auf Gewalt gegen Frauen. Durch gezielte Aktionen und Informationsstände wurde auf dieses ernste Thema aufmerksam gemacht.
Initiatorinnen aus dem Frauennetzwerk
Weil die Bank nicht rechtzeitig zum Weltfrauentag fertig wurde, wird die Aufstellung nun nachgeholt. Die Idee für die Gestaltung der Sitzbank war von Bunte-Liste-Stadträtin Anette Fellinger-Robertz und Birgit Kruckenberg-Link, beide aktiv im Frauennetzwerk Zollernalb, an die Erste Beigeordnete Dorothee Müllges und an Marc Meßmer vom städtischen Fachbereich Bürgerdienste herangetragen worden.
Stadt und Landkreis teilen sich die Kosten
Die Sitzbank kostete in der Anschaffung 500 Euro, davon übernimmt das Landratsamt 300 Euro, die Stadt Hechingen 200 Euro und die Aufstellungskosten der städtische Betriebshof.
An der Einweihungszeremonie werden unter anderem Dorothee Müllges, Estelle Koschnike-Nguewo sowie Vertreterinnen des Frauennetzwerks Zollernalb teilnehmen.

