Kindergartenplätze in Hechingen
: In Stetten soll auch eine neue Festhalle ihren Platz haben

Die Zollernstadt will die dringend benötigten Kita-Plätze mithilfe eines Neubaus in Stetten schaffen. Im größten Stadtteil will man aber die marode Turn- und Festhalle nicht hinten herunterfallen lassen.
Von
Dietmar Wieder
Hechingen
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Marcus Kempka, Bereichsleiter im städtischen Bauamt, stellte im Ortschaftsrat Stetten die aktuellen Pläne für einen Kindergarten-Neubau vor.

Marcus Kempka, Bereichsleiter im städtischen Bauamt, stellte im Ortschaftsrat Stetten die aktuellen Pläne für einen Kindergarten-Neubau vor.

Dietmar Wieder
  • Hechingen plant neuen Kindergarten in Stetten wegen Platzmangels.
  • Auch marode Turn- und Festhalle soll berücksichtigt werden.
  • Kita soll fünf Gruppen haben, darunter drei Ü-3-Gruppen.
  • Neubau der Kita südlich der bestehenden Halle geplant.
  • Satzungsbeschluss für Bebauungsplan Ende 2025/Anfang 2026.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Oft hängt alles miteinander zusammen: In Hechingen fehlen sehr viele Kita-Plätze, in Stetten ist der Kindergarten zu klein geworden, und die Grundschule hofft darauf, dort einziehen zu können, was sie auf Dauer stabil halten würde. Der Kita-Neubau ist draußen bei der Halle vorgesehen. Aber die Turn- und Festhalle ist inzwischen so hinüber, dass sie nur noch eingeschränkt benutzbar ist. Das Fernziel: ein Neubau - und das bei den total miesen Hechinger Finanzen!

Den aktuellen Stand der Planungen hat die HZ bereits vorstellt. Sie werden jetzt dem Bauausschuss des Gemeinderates präsentiert. Zuvor aber war der städtische Bereichsleiter Marcus Kempka zur Vorstellung im Ortschaftsrat Stetten. Alles schön und gut, war dort das Fazit. Allerdings hat Ortschaftsrat Hannes Reis Einwände geäußert: Der für die Kita notwendige Bebauungsplan müsse unbedingt einen möglichen Hallen-Neubau berücksichtigen, forderte Reis. Noch steht der Neubau oder die Sanierung der Turn- und Festhalle zwar in den Sternen. Aber trotzdem müssten weitere Architekten-Meinungen eingeholt werden, um gegebenenfalls Platz für einen Hallen-Neubau zu haben.Das Konzept für die Kita Stetten wurde mit sechs Ja-Stimmen bei einer Enthaltung gebilligt.

Fünf Gruppen, alle Angebote

Um dem steigenden Bedarf nach Kita-Plätzen nachzukommen, soll eine fünfgruppige Kindertagesstätte in Stetten errichtet werden. Drei Gruppen sind im Ü-3-Bereich (je 20 bis 25 Kinder), zwei im U-3-Bereich (je 10 Kinder) vorgesehen. Ganztagsbetreuung wie auch verlängerte Öffnungszeiten und Regelbetreuung sind obligatorisch.

Das Architekturbüro Künster aus Reutlingen entwickelt das städtebauliche Konzept für den Bebauungsplan. Außerdem erstellte das Büro Künster eine Bedarfsplanung, die ein Raumkonzept für die Kita beinhaltet und die notwendige Größe der zu bebauenden Fläche vorgibt. Das städtebauliche Konzept zeigt das geplante Kita-Gebäude auf der nordöstlichen Seite des Grundstücks, während die Außenanlagen nach Südwesten ausgerichtet sind. Die Kita soll teilweise zweigeschossig sein.

Südliche der Festhalle

Die neue Kita ist südlich der Turn- und Festhalle geplant. Um den Bau der Kita rechtssicher umzusetzen, ist es nötig, einen Bebauungsplan für diesen Bereich aufzustellen. Um eine Sanierung oder den Neubau der bestehenden, in die Jahre gekommenen Turn- und Festhalle zu berücksichtigen, soll diese in den Geltungsbereich des Bebauungsplans einbezogen werden. Der Satzungsbeschluss ist für Ende 2025 oder Anfang 2026 vorgesehen.

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