Irrfahrt Sigmaringen: 30 Stufen abwärts – Seniorin mit ihrem Auto auf Abwegen

Wie eine 76-Jährige mit ihrem VW auf ein Schulgelände und eine Treppe geraten ist, vermochte sie anschließend selbst nicht zu sagen. Die Sigmaringer Polizei stellte ihren Führerschein sicher, das Auto musste abgeschleppt werden.
Archivbild/dpa- Sigmaringen: 76-Jährige fuhr mit einem VW auf ein Schulgelände und eine Treppe hinab.
- Die Frau wirkte verwirrt, blieb unverletzt – ihr Auto war nicht mehr fahrbereit.
- Nach der 30-stufigen Treppe fuhr sie noch rund 400 Meter über einen Fußweg weiter.
- Zufällig war dort niemand unterwegs; Polizei stellte den Führerschein sicher.
- Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, mehrere Tausend Euro Schaden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Verwirrt wirkte eine 76-jährige Autofahrerin am Dienstag, die nach einer Irrfahrt ihren Führerschein abgeben musste. Passanten hatten das Polizeirevier Sigmaringen kurz nach 14 Uhr über einen beschädigten VW auf einem Parkplatz im Liebfrauenweg informiert.
Als die Beamten ankamen, trafen sie die Seniorin in ihrem nicht mehr fahrbereiten Wagen an. Die Frau konnte keine Angaben über die Entstehung der Beschädigungen an ihrem Fahrzeug machen. Bei den weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass die 76-Jährige offenbar über das dortige Schulgelände und im weiteren Verlauf eine 30-stufige Treppe hinuntergefahren war.
Mit beschädigter Ölwanne weiter
Obwohl dabei die Ölwanne des Fahrzeugs beschädigt wurde, fuhr die Seniorin noch rund 400 Meter über einen Fußweg weiter, bis ihr Wagen schließlich liegenblieb. Nur durch Zufall war zu diesem Zeitpunkt auf dem sonst von Schülern frequentierten Fußweg niemand unterwegs.
Ein Abschleppunternehmen lud den VW auf und brachte ihn weg. Der Sachschaden an dem Wagen dürfte sich auf rund 5000 Euro belaufen. Der Schaden an der Treppe wird ebenfalls auf mehrere Tausend Euro beziffert. Aufgrund des kritischen geistigen Zustands der 76-Jährigen beschlagnahmten die Polizisten ihren Führerschein und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.
