Im Zollernalbkreis: HPV-Impfquote noch niedrig

Ein Arzt impft eine Frau: Das Gesundheitsamt im Zollernalbkreis erinnert an Auffrischimpfungen. (Symbolfoto)
Scheurer/dpa- Gesundheitsamt Zollernalbkreis mahnt vollständigen Impfschutz und Auffrischungen an.
- Tetanus und Diphtherie alle zehn Jahre auffrischen – Vierfachimpfung kann sinnvoll sein.
- HPV-Impfung für 9–14-Jährige wichtig: 2024 hatten 35 % Mädchen, 20 % Jungen Schutz.
- FSME-Impfung empfohlen in Risikogebieten, Quote 2024 in der Bevölkerung bei 13 %.
- Für Menschen ab 60 Jahren wird die jährliche Grippeschutzimpfung empfohlen; COVID-19 bleibt wichtig.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Das Gesundheitsamt im Zollernalbkreis nimmt die Aktionswoche zum Anlass, auf die Bedeutung eines vollständigen Impfschutzes aufmerksam zu machen. „Impfungen schützen nicht nur den Einzelnen, sondern tragen auch dazu bei, die Ausbreitung von Infektionskrankheiten einzudämmen und besonders gefährdete Menschen zu schützen“, betont Hansjörg Buck, Leiter des Gesundheitsamts.
Wichtig sei, die empfohlenen Auffrischimpfungen im Blick zu behalten: Der Impfschutz gegen Tetanus und Diphtherie sollte alle zehn Jahre erneuert werden. Dabei kann eine Vierfachimpfung sinnvoll sein, die zusätzlich vor Keuchhusten (Pertussis) und Kinderlähmung (Polio) schützt. Ein regelmäßiger Blick in den Impfpass lohne sich in jedem Alter.
Älteren wird Grippeimpfung empfohlen
Wichtig sei die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen zwischen neun und 14 Jahren. Sie schützt vor bestimmten Virustypen, die später Krebserkrankungen verursachen können.
Die Impfquoten im Zollernalbkreis zeigen Nachholbedarf: 2024 waren 35 Prozent der 15-jährigen Mädchen und 20 Prozent der gleichaltrigen Jungen geimpft.
Auch die FSME-Impfung spielt eine wichtige Rolle. Da Zecken das FSME-Virus übertragen können, wird die Impfung in Risikogebieten empfohlen. Die Impfquote lag im Jahr 2024 bei der Gesamtbevölkerung bei 13 Prozent.
Mit Blick auf die Grippesaison wird insbesondere Menschen ab 60 Jahren die jährliche Grippeschutzimpfung empfohlen. Ebenso bleibt die COVID-19-Impfung für ältere und besonders gefährdete Menschen wichtig.
