IHK vor Ort in Rangendingen
: Nach dem Rückzieher: Wie geht es weiter mit dem Breitband?

Schnelles Internet ist unerlässlich. Für Unternehmen ist es sogar überlebenswichtig. Deshalb war es beim IHK-Treffen in Rangendingen ein vorrangiges Thema
Von
red
Rangendingen
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Sie trafen sich bei der Reihe "IHK vor Ort" in Rangendingen zum Austausch mit Unternehmerinnen und Unternehmern: Matthias Miklautz von der IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis, Bürgermeister Manfred Haug und Jürgen Greß, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft (von links).

Sie trafen sich bei der Reihe "IHK vor Ort" in Rangendingen zum Austausch mit Unternehmerinnen und Unternehmern: Matthias Miklautz von der IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis, Bürgermeister Manfred Haug und Jürgen Greß, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft (von links).

IHK
  • Breitband stockt in Rangendingen: Deutsche Glasfaser stieg aus, Zukunft des Ausbaus offen.
  • Bürgermeister Haug führt Gespräche mit neuen Anbietern – erste Firmen haben teure Übergangslösungen.
  • Wirtschaftslage gemischt: IHK-Unternehmen stagnieren, im Handwerk zeichnet sich leichte Besserung ab.
  • Keine freien Gewerbeflächen mehr, die Gemeinde setzt auf Nachverdichtung vorhandener Areale.
  • Rangendingen bleibt schuldenfrei und investiert in Wohnungen sowie ein geplantes Nahwärmenetz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie entwickelt sich Rangendingen wirtschaftlich weiter? Annähernd 20 Unternehmerinnen und Unternehmer diskutierten bei „IHK vor Ort“ mit Bürgermeister Manfred Haug, Jürgen Greß, dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft und Rangendinger, sowie Matthias Miklautz von der IHK-Geschäftsstelle Zollernalbkreis.

Das Handwerk in der Region atmet leicht auf

Matthias Miklautz und Jürgen Greß gingen auf die aktuelle wirtschaftliche Situation in der Region ein. Während die Konjunktur bei den IHK-Mitgliedsunternehmen noch stagniert, zeichnet sich demnach bei den Handwerksbetrieben eine leichte Verbesserung ab.

Ein wichtiges Thema war der Breitbandausbau in der Starzelgemeinde. Das Unternehmen „Deutsche Glasfaser“ hatte bereits mit dem Ausbau in Rangendingen begonnen, sich aber inzwischen aus seinen Projekten zurückgezogen. Wie es in Rangendingen weitergeht, ist deshalb zumindest derzeit noch offen.

Bürgermeister Manfred Haug berichtete, dass Gespräche mit anderen Anbietern laufen, die den Ausbau möglicherweise übernehmen könnten. Erste Unternehmen hätten eine individuelle Lösung etabliert. „Teuer, aber immerhin funktioniert es“, ist das Resümee eines Unternehmers.

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Gewerbeansiedlung: Rangendingen setzt auf Verdichtung

Die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde wurde ebenfalls diskutiert. Rangendingen verfügt derzeit über keine freien Gewerbeflächen mehr, sodass neue Unternehmensansiedlungen kaum möglich sind. Die Gemeinde setzt auf Nachverdichtung, um vorhandene Flächen besser zu nutzen.

Gemeinde ist weiterhin schuldenfrei

Finanziell stehe Rangendingen „noch auf gesunden Beinen“, betonte Bürgermeister Manfred Haug. Die jüngst abgeschlossene Sanierung des Rathauses hat die Gemeinde aus Fördermitteln, Zuschüssen und Eigenmitteln finanziert. Rangendingen ist weiterhin schuldenfrei und profitiert vor allem von den Gewerbesteuereinnahmen. „Die Unternehmen retten aktuell die Gemeinde“, so Manfred Haug. Der Gewerbesteuerhebesatz ist seit Jahrzehnten stabil.

Rangendingen investiert weiter in seine Infrastruktur. Derzeit entstehen rund 40 neue Wohnungen. Außerdem wird derzeit ein Nahwärmenetz geplant, das durch Holzhackschnitzel, Photovoltaik und Abwärme aus dem Industriegebiet gespeist werden soll.