Herbstjagd Reiterfreunde Haigerloch: Sogar eine Neuseeländerin reitet mit

Kraft, Eleganz und Dynamik vereint dieses Bild der Herbstjagd in Haigerloch.
Carola Lenski- Herbstjagd in Haigerloch lockte 26 Reiter, darunter eine Neuseeländerin, und viele Zuschauer an.
- Spektakuläre Strecke: 20 Hindernisse, drei Wasserdurchgänge, beeindruckender Schlussgalopp.
- Isabelle Schober und Nicole Liebmann gewannen die begehrten Fuchsschwänze der beiden Felder.
- Jagdhornbläser, DRK und Landwirte ermöglichten eine unfallfreie und gelungene Veranstaltung.
- Lob für Organisation und Parcours von langjährigen Teilnehmern der Haigerlocher Herbstjagd.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie so oft in der Vergangenheit hatte Petrus ein Einsehen mit der Haigerlocher Jagdgesellschaft und bescherte dieser pünktlich zum Sonntagnachmittag sonniges und warmes Wetter.
Rotgolden leuchtendes Herbstlaub vor tannengrünen Wäldern, überspannt von einem azurblauen Himmel, bot eine prächtige Kulisse für die diesjährige Herbstjagd der Reiterfreunde. 26 Reiterinnen und Reiter – darunter sogar eine Gastreiterin aus Neuseeland – sowie zahlreiche Zuschauer hatten sich zur Mittagszeit zum Stelldichein beim Hagastall in Weildorf eingefunden, um am Jagdgeschehen teilzuhaben.
Nach dem Eintrag ins Jagdbuch, dem Bügeltrunk und der Begrüßung durch die Jagdhornbläser des Hegerings Haigerloch hieß Stefanie Neher die Anwesenden, darunter laut ihr viele neue Gesichter, willkommen.
Jagdhornklänge zur Begrüßung
Nach dem klangvollen Signal der Jagdhornbläser zum Aufbruch zur Jagd galoppierten die beiden Jagdfelder hinaus auf die mit rund 20 Hindernissen und drei Wasserdurchgängen präparierte Strecke. Nicht nur für die Reiter, auch für die Zuschauer ein echtes Vergnügen.

Beim springenden Feld gab es für die Zuschauer natürlich tolle Sprünge zu bestaunen.
Carola LenskiDas springende Feld mit 17 Reitern führte Stefanie Neher als Fuchs an, gefolgt von Isabell Schober als Master. Schlusspikeurin war Nicole Welte. Dem nichtspringenden Feld ritt Monja Welte als Fuchs voran, Uwe Meißner als Master und Marion Wiest als Schlusspikeurin.
Dynamisch durchs Wasser
Das springende Jagdfeld erwartete eine gut präparierte Strecke mit teils massiven Sprüngen und spannenden Wasserdurchgängen. Ein rot beflaggtes Begleitfahrzeug führte die Zuschauer an interessante Hindernisse, die von der Straße aus zugänglich waren. Im Fokus stand der Wasserdurchgang, da es hier immer wieder einmal vorkommt, dass ein Reiter unfreiwillig baden geht. Eine kurze Verschnaufpause für Ross und Reiter mit kleinem Imbiss und Umtrunk, umrahmt von den Klängen der Jagdhornbläser, wurde nahe des alten Gruoler Sportplatzes eingelegt. Danach führte die Strecke weiträumig um Gruol und wieder zurück zum Hagastall, zum spektakulären Schlussgalopp, unter Beobachtung jeder Menge Zuschauer.
Im springenden Feld holte sich Isabelle Schober aus Weildorf den Fuchsschwanz. Die begehrte Trophäe bei den nichtspringenden Reitern ging an Nicole Liebmann aus Rangendingen. Alle weiteren Teilnehmer erhielten Schleifen.
Stefanie Neher sprach von einer unfallfreien und wunderbaren Jagd und dankte Landwirten und Jagdpächtern, den Jagdhornbläsern, sowie dem begleitenden DRK und natürlich auch dem Bodenpersonal für ihre Kooperation. „Sie alle ermöglichen uns die Durchführung einer solch tollen Jagd.“
Toller Parcours begeistert
Die Jagdkritik hielt Angela Schabel von den Sindlinger Reitern, die seit vielen Jahren immer wieder zur Haigerlocher Herbstjagd kommen. „Jedes Jahr schaffen es die Reiterfreunde erneut mit einem tollen Parcours in toller Landschaft und mit schönen Wasserdurchgängen zu begeistern“, so Schabel.
