Halloween-Party in Hechingen
: Wo Skelette und Monster wunderschön aussehen

Gruseln mit Geschmack: Gemeinsam mit anderen Zombies ausgelassen tanzen bis weit nach der Geisterstunde – Fantasie durchwehte die sehr gut besuchte Halloween-Party im Hechinger Stadthallen-Foyer.
Von
Klaus Stopper
Hechingen
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Die Halloween-Party-Besucher hatten teilweise viel Aufwand in ihre Kostümierung gesteckt. Ob Grusel-Schädel oder Fantasy, die vielen verkleideten Gäste sorgten gemeinsam für eine schöne Stimmung im Stadthallen-Foyer.

Die Halloween-Party-Besucher hatten teilweise viel Aufwand in ihre Kostümierung gesteckt. Ob Grusel-Schädel oder Fantasy, die vielen verkleideten Gäste sorgten gemeinsam für eine schöne Stimmung im Stadthallen-Foyer.

Klaus Stopper
  • Halloween-Party im Stadthallen-Foyer Hechingen füllte sich mit vielen verkleideten Gästen.
  • 400 Tickets waren vorab online verkauft, der Umzug aus der Domäne gelang.
  • DJ Marcello sorgte für Sound, Lichtorgel und Nebel schufen eine flackernde Gruselhöhle.
  • Deko mit Riesenkürbissen, Spinnen und Spinnweben prägte die Stimmung – innen wie außen.
  • Feuerwehr überwachte wegen Nebelmaschine und prüfte schwer entflammbare Spinnwebendeko.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die gruselig verkleideten Kinder, die in der ganzen Stadt an Haustüren klingelten, hatten ihre Süßigkeiten schon lange aufgemampft, als die älteren Gruselfans aus ihren möglicherweise gar nicht so modrigen Gruften aufstiegen mit dem Ziel, im Stadthallen-Foyer bei einer krachenden Halloween-Disco-Party die morschen Gelenke zu schütteln. Einen Teil der Faszination des Abends hatten sie da möglicherweise ganz privat zuvor schon im Badezimmer erlebt.

400 Tickets vorab verkauft

Nicht dass die von Marc Unger veranstaltete Party die Erwartungen enttäuscht hätte. Im Gegenteil. Die überwiegende Zahl der 400 Eintrittskarten sei schon längst online verkauft, erklärte der Veranstalter von Mono-Events. Nicht schlecht. Zwei Jahre hatte er die Party in der Domäne veranstaltet. Nun der Umzug in das Stadthallen-Foyer. Der Grusel, ob das als Location ebenso gut funktioniert, war bei ihm dann aber schnell verflogen.

Lichtorgel und Nebelmaschine verwandelten den Saal in eine von Lichtblitzen durchzuckte, flackernde Gruselhöhle.

Lichtorgel und Nebelmaschine verwandelten den Saal in eine von Lichtblitzen durchzuckte Gruselhöhle.

Klaus Stopper

Es wurde im Lauf der Nacht also gut voll im Saal. DJ Marcello lieferte dazu nicht nur den mitreißenden Sound, er drückte auch gekonnt auf Lichtorgel und Nebelmaschine und verwandelte den Saal in eine von Lichtblitzen durchzuckte, flackernde Gruselhöhle. Die phänomenale Deko trug das Ihre zur Stimmung bei. Außen stimmten schon aufblasbare Riesenkürbisse mit Gruselgesicht auf die Fete ein, innen hingen fette Spinnen und andere Plastik-Deko den ganzen Saal überwölbend in einer Art Spinnweb-Gespinst von der Decke. Das schuf Halloween-Stimmung.

Feuerwehr vor Ort

Einen ganz eigenen Blick auf Nebelmaschine und Spinnweben hatten übrigens die beiden Feuerwehrmänner Frank Brecht und Armin Sesulka, die eher ungerührt in Uniform-Polohemden samt angestecktem Funkgerät das bunte Treiben betrachteten. „Wegen der Nebelmaschine musste die Rauchmeldeanlage abgestellt werden“, erklärte Frank Brecht. Und so stelle eben die Feuerwehr sicher, dass bei einem Brand die Rettung nicht weit sei. Das betraf dann auch die Spinnwebendeko. „Wir haben geprüft, dass das aus schwer entflammbarem Material ist“, so Frank Brecht. Eine Disco-Katastrophe wie in Davos soll sich nicht wiederholen.

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Die meisten Gäste kriegten davon nichts mit. Sie hatten sichtbar viel Zeit darauf verwendet, sich für diesen Abend in Schale zu werfen. Schon in der Warteschlange am Eingang wurde diese Mühe durch gegenseitiges Bewundern belohnt. Plastik-Draculazähne und mit großer Sorgfalt und beachtlicher Wirkung aufgeschminktes Blut mit Narbengewebe waren Minimalstandard. Wirkung erzielte man durch im Internet erhältliche farbige Kontaktlinsen mit eingestellter Sehschärfe, mit Totenschädel-Gesichtsergänzungen, mit hautengen Skelett-Anzügen, wilden Hörneraufsätzen für den Kopf, blutroten Westen mit Monsterketten-Zier, gespenstisch weißen Umhüllungen durchaus auch hauteng – da gab es viel zu bestaunen. Der Grusel-Stil ging oft auch etwas in die Fantasy-Richtung. Und weil so viele im Raum so verkleidet waren, entwickelte sich schnell diese spezielle Halloween-Stimmung, die für Außenstehende schwer zu beschreiben ist.

Harter Job für Bardamen

Hart war an diesem Abend der Dienst der Bardamen. Sie mussten bei recht lauter Musik Bestellungen aufnehmen. Dazu musste man sich weit über den Tresen beugen und einander in Maximal-Lautstärke direkt ins Ohr brüllen. Ob die Barmädels am nächsten Tag noch Stimme hatten? Egal. Hauptsache Spaß. Wenn mal kurz der Gästeandrang abebbte, tanzten sie ausgelassen vor dem Gläserregal herum. Ob sie das bis nachts um 3 Uhr durchgehalten haben? Das wissen nur die, die so lange durchgehalten haben. So wie die Stimmung war, könnten das viele gewesen sein.