Großbrand in Ofterdingen: Lagerhalle brennt nieder – Millionenschaden – Vier Verletzte – 30 Pferde gerettet
Zum Großbrand bei Ofterdingen, der am frühen Mittwochmorgen das Steinlachtal in Atem hielt, hat das Polizeipräsidium Reutlingen am späten Vormittag ein Update gegeben.
Landwirtschaftliche Lagerhalle im Vollbrand
Gebrannt hat eine Lagerhalle auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in der Endelbergstraße, in der ersten Angaben zufolge Heizöl und Strohl gelagert war. Gegen 6.30 Uhr waren die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei alarmiert worden, nachdem dort Rauch entdeckt worden war.
30 Pferde unverletzt gerettet
Als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand die Lagerhalle, an die eine Pferdestallung und ein Strohlager angrenzen, bereits im Vollbrand. Etwa 30 Pferde konnten unverletzt aus den Stallungen gerettet werden.
Die Feuerwehr ist derzeit mit einem Großaufgebot zur Brandbekämpfung im Einsatz. Unterstützt werden die Wehrleute durch das Technische Hilfswerk. Die Löscharbeiten dürften voraussichtlich den ganzen Tag andauern. Auch die Hechinger Feuerwehr ist ausgerückt, um Überlandhilfe zu leisten.
Schon am frühen Morgen war ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Die Feuerwehr Ofterdingen setzte auch Drohnen ein, um eine bessere Übersicht über die Situation zu bekommen und etwaige Glutnester auszumachen.
Wegen der starken Rauchentwicklung werden Anwohner immer noch gebeten, Türen und Fenster geschlossen zu halten. Ein entsprechender Hinweis wurde auch über eine Warn-App veröffentlicht.
Zwei Feuerwehrleute und zwei freiwillige Helferinnen verletzt
Nach derzeitigem Stand erlitten zwei Feuerwehrleute im Zuge des Löscheinsatzes Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in eine Klinik. Auch zwei freiwillige Helferinnen wurden mit Verdacht einer Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus eingeliefert.
Sachschaden wohl in Millionenhöhe
Der entstandene Sachschaden dürfte sich vorläufigen Schätzungen zufolge im siebenstelligen Bereich bewegen. Zur Brandursache liegen noch keine Erkenntnisse vor. Das Kriminalkommissariat Tübingen hat die Ermittlungen vor Ort übernommen.


