Großbaustelle Zollernstraße Hechingen
: Man fragt sich durch: Wo, bitte, geht's zur Villa Eugenia?

Der Sonntag war die erste Härteprobe: Ausstellungseröffnung beim Förderverein mit garantiert mehr Besuchern aus der weiten Region als Ortskundigen. Aber man hat die Villa trotz der vielen Sperrungen gefunden.
Von
Ernst Klett
Hechingen
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Ganz frisch: Am Samstag ist im Auftrag des Fördervereins und mit Unterstützung der Sparkasse Zollernalb der Bauzaun an der Zollernstraße angebracht worden. Ganz ehrlich: Wenn das Tor nicht ausgespart wäre, man würde die farbigen Szenen für echt nehmen!

Ganz frisch: Am Samstag ist im Auftrag des Fördervereins und mit Unterstützung der Sparkasse Zollernalb der Bauzaun an der Zollernstraße angebracht worden. Ganz ehrlich: Wenn das Tor nicht ausgespart wäre, man würde die farbigen Szenen für echt nehmen!

Ernst Klett
  • Großbaustelle Zollernstraße Hechingen: Ausstellungseröffnung Villa Eugenia trotz Baumaßnahmen erfolgreich.
  • Förderverein erhielt Unterstützung von Sparkasse Zollernalb für Bauzaun.
  • Kaffee- und Kuchenpause an Ostern; Förderverein sucht weitere Helfer.
  • Martina und Wolfgang Hehl präsentieren "Vis-à-vis" in der Villa Eugenia.
  • Sonntags von 14-17 Uhr geöffnet bis 15. Juni.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

An Ostern war Kaffee- und Kuchenpause in der Villa. Die emsigen Bäckerinnen (gibt's auch Bäcker?) und das fleißige Servicepersonal müssen schließlich auch mal ihre Feiertage haben können. Also war jetzt zum ersten Mal die spannende Frage, ob die Leute trotz der heftigen Baustelle in der Zollernstraße zum weit um bekannten und beliebten Treffpunkt kommen würden. Sie kamen. Der Förderverein kann beruhigt sein.

Kaffee und Kuchen: Weitere Mitstreiter willkommen!

Der Aufruf in der HZ, den Förderverein Villa Eugenia sonntags bei Kaffee und Kuchen zu unterstützen, hat immerhin eine neue Helferin gezeitigt. Prima! Aber wir erneuern die Bitte an dieser Stelle: Wer gern Kuchen backt, kann sich ebenso melden wie Leute, die sonntags gern in der Küche helfen wollen. Dieses Mal wird auch bequem eine Telefonnummer genannt: (07471) 61 86 14. Da meldet sich dann die Teamchefin Marie-Luise Lutz, und mit der kann man alles klären.

Und die neue Ausstellung? Kunst aus Horb im Doppelpack mit dem Titel "Vis-à-vis" und dem Künstlerpaar Martina Hehl und Wolfgang Hehl. Würden so viele Leute wie sonst auch immer kommen? Nun, es war nicht so gestopft voll im oberen Stock wie manchmal, aber das ist erstens eh nicht immer, und zweitens waren ausreichend viel Besucherinnen und Besucher da. Im Wettstreit mit dem ersten richtigen Frühlingssonntag freilich musste so gut wie jede Veranstaltung an diesem Nachmittag verlieren.

Uwe Bürkle (Mitte) begrüßte die Gäste im Namen des Fördervereins zur neuen Ausstellung in der Villa Eugenia. Martina Hehl zeigt Skulpturen und Plastiken, Wolfgang Hehl ist für die Bilder zuständig.

Uwe Bürkle (Mitte) begrüßte die Gäste im Namen des Fördervereins zur neuen Ausstellung in der Villa Eugenia. Martina Hehl zeigt Skulpturen und Plastiken, Wolfgang Hehl ist für die Bilder zuständig.

Ernst Klett

Angelika Kalchert war guter Dinge. Es habe keine Beschwerden gegeben, wusste die Ausstellungsmacherin des Fördervereins zu berichten. Man hatte durchblicken lassen, dass man sich sonntags auch mit dem Auto näher an die Villa heranwagen könne. Aha! Die Parkplätze im rückwärtigen Bereich waren ausnahmslos belegt. Zugefahren wird bekanntlich bei der Einfahrt am Weißen Häusle. Aber das ist eigentlich nur für die Bewohner und für Kuchenlieferungen und das Villa-Personal.

Die Ausstellung selbst ist, die HZ hat es ankündigt, ein Beweis mehr dafür, dass Angelika Kalchert und ihr Team stets ein goldenes Händchen haben bei der Auswahl der Künstler. Auch dieses Mal ist eine spannende Mischung aus Figürlichem und Gemaltem. Wolfgang Hehl lässt sich bei seinen Bildern gern von Musik inspirieren. Und die gab es denn auch zur Ausstellungseröffnung aus dem CD-Spieler: Bombastisches, gemischt mit eher zartem Piano: Ravel!

Mit den Künstlern reden

Martina und Wolfgang Hehl hatten bewusst auf einen Laudator verzichtet, und der Maler ergriff nach der Begrüßung durch Uwe Bürkle vom Förderverein selbst das Wort. Über Kunst werden bei Vernissagen zu viel philosophiert. Es werde geredet, geredet und geredet, und am Ende sei es für alle eine Tortur, wusste Wolfgang Hehl. Man hätte applaudieren wollen. Wie versprochen, machte es das Horber Duo auch erfrischend kurz. Erklärungen dazu, wieso, weshalb und warum man gerade so und so arbeitet, der Rest ergibt sich beim Betrachten oder aber im Gespräch mit den Künstlern – das muss für eine Ausstellungseröffnung reichen.

Dazu gibt es allerdings ungefragt und ein weiteres Mal den Kommentar der HZ, dass man sich die neue Doppelschau unbedingt anschauen sollte. Wir tippen als stets unbefangener Betrachter darauf, dass die kleinen Menschenfiguren von Martina Hehl ganz viel Zuspruch finden dürften.

Auf in den Fürstengarten!

Wer sich auskennt, der ist so schnell bei der Villa Eugenia, als wäre keine Baustelle. Ansonsten gilt der Tipp, dass man sonntags beim Gymnasium ganz hervorragend parken kann, um die paar Schritte zum Fürstengarten zu gehen. Die neue Ausstellung von Martina Hehl und Wolfgang Hehl ist immer sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet, und das noch bis einschließlich 15. Juni.

Bereit für den Ansturm: Das Kaffee-und-Kuchen-Team des Fördervereins um Marie Luise Lutz (Zweite von rechts).

Bereit für den Ansturm: das Kaffee-und-Kuchen-Team des Fördervereins um Marie Luise Lutz (Zweite von rechts).

Ernst Klett