Glatteis im Raum Hechingen: Streu- und Räumdienste geben alles, aber teilweise muss man geduldig sein
Die Betonung liegt auf halbwegs: Stellenweise war es sehr wohl so eisig glatt, dass die Straße wie ein Spiegel wirkte, oder man auf entlegenen Wendeplatten hätte Schlittschuhlaufen können.
So lauteten zumindest einzelne Meldungen aus dem hohenzollerischen Unterland. Von droben auf der Alb war zu hören, dass auffallend viele Frauen und Männer am Lenkrad eben nicht die kurze Strecke wählten. Das heißt von Salmendingen oder Ringingen nach Hechingen ging es nicht direkt die Killermer Steige runter, sondern sicherheitshalber über Burladingen.
Offenbar keine Großblessuren
Flächendeckend kann aber von der Region Neckar-Alb allgemein und dem Raum Hechingen im Besonderen vermeldet werden, dass es offenbar zu keinen nennenswerten Zwischenfällen auf den Straßen gekommen ist.
Früh begonnen mit dem Salz
Gesalzen beziehungsweise regelrecht gepökelt waren die Fahrbahnen ohne Frage. Die Streudienste haben alles aufgeboten und nicht am Material gespart. Die Straßenmeistereien bauten voll auf Vorsicht: Die B 32 im Killertal zum Beispiel wurde bereits am späten Dienstagabend mit Auftausalz befüllt. Und das hat über Nacht ganz offenkundig gewirkt: Auch der stellenweise heftige Regen auf bockelhart gefrorenem Boden hatte auf dem Asphalt keine bösen Folgen.
Erst die Autos
Anders war es in den Ortschaften. Keine Frage: Wenn erst alle Straße gesalzen werden müssen, dann kommen die Gehwege halt zwangsläufig etwas später dran. In Hechingen zum Beispiel hat der schöne, neue Obertorplatz ein weiteres Mal seine Nachteile im Winter aufgezeigt: Die sowieso schon rutschigen Granitsteine werden im Falle des Falles, also Matsch und Glatteis, brutal gefährlich!
Da kommt der Handstreuer!
Der Wochenmarkt auf dem Platz war denn auch auffallend schlechter besucht als an üblichen Mittwochen. Mit etwas Vorsicht war der Kauf von frischem Gemüse, Käse, Honig, Fisch, Gewürzen und mehr aber auch in der Hechinger Oberstadt kein Problem: Etwas geduldig sein, bis die Betriebshof-Mitarbeiter mit dem Handstreuer durch sind, und schon geht es.
Sicher mit Ankündigung
Kleines Zwischenfazit: Wenn der Eisregen lange genug vorhergesagt ist, funktioniert es auch hierzulande. Von wegen, es gehe nichts mehr, und schuld an allem sei natürlich die Ampel.
Bloß nicht überraschend!
Anders war es im zurückliegenden Winter, als es urplötzlich regnete. Da verwandelte sich beispielsweise das Pflaster am Hechinger Kirch- und Marktplatz zur Gefahrenstrecke Nummer 1, besonders für Fußgänger.


