Geld aus dem Ausgleichstock
: Knapp fünf Millionen Euro – diese Gemeinden im Zollernalbkreis profitieren

Das Regierungspräsidium Tübingen hat über das Förderprogramm Ausgleichstock entschieden und dabei zahlreiche Projekte im Zollernalbkreis berücksichtigt.
Von
swp
Zollernalbkreis
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Dorfmitte Hausen am Tann

Die Dorfmitte in Hausen am Tann: Die Gemeinde erhält einen Zuschuss für die Erneuerung des Platzes.

Eyckeler
  • Ausgleichstock: 50 Mio. Euro im Regierungsbezirk Tübingen beschlossen.
  • Knapp fünf Millionen Euro gehen in den Zollernalbkreis – Unterstützung für schwache Gemeinden.
  • Größte Zuschüsse: je 1 Mio. Euro für Burladingen und Haigerloch, 900.000 Euro für Ratshausen.
  • Weitere Projekte: Schulen, Kitas, Straßen, Hallen und Dorfmitte in mehreren Gemeinden.
  • 157 Anträge gingen bis zum 1. Februar 2026 ein – Ziel sind gleichwertige Lebensbedingungen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Verteilungsausschuss beim Regierungspräsidium Tübingen hat vor wenigen Tagen über das Förderprogramm Ausgleichstock für das Jahr 2026 entschieden. Insgesamt wurde die Rekordsumme von 50 Millionen Euro im Regierungsbezirk Tübingen verteilt.

Mit dem Förderprogramm des Ausgleichstocks können laut Mitteilung des Regierungspräsidiums (RP) Tübingen „finanziell schwache Gemeinden“ im Zollernalbkreis kommunale Infrastrukturmaßnahmen realisieren.

Zollernalbkreis erhält 5 Millionen Euro

Knapp fünf Millionen Euro fließen in den Zollernalbkreis. „Die kommunalen Haushalte sind sehr angespannt und haben sich in manchen Gemeinden noch weiter zugespitzt, auch aus diesem Grund hat der Ausgleichstock eine wichtige Bedeutung“, so Regierungspräsident Klaus Tappeser in der Mitteilung. „Denn viele Maßnahmen können nur mithilfe der finanziellen Unterstützung aus dem Ausgleichstock realisiert werden.“

Die Straßberger Schlossgartenschule steht in den kommenden Jahren vor räumlichen Herausforderungen.⇥

Die Schlossgartenschule steht in den nächsten Jahren vor räumlichen Herausforderungen.

Die Straßberger Schlossgartenschule soll eine neue Schulmensa bekommen. Auch hierfür gibt es einen Zuschuss.

Horst Schweizer

Das Förderprogramm habe das Ziel, gleichwertige Lebensbedingungen innerhalb der Städte und Gemeinden zu schaffen, heißt es. In diesem Jahr wurden 157 Förderanträge bis zum Antragsschluss am 1. Februar 2026 gestellt.

Die größten Zuschusssummen im Zollernalbkreis gehen mit je einer Million Euro nach Burladingen für den Neubau des katholischen Kindergartens St. Josef (Investitionskostenbeteiligung) und nach Haigerloch für den Neubau/Sanierung der Kindertagesstätte in Stetten.

900.000 Euro fließen in das Feuerwehrhaus und die Bauhofhalle in Ratshausen. Die Gemeinden Schömberg, Dotternhausen, Dautmergen und Dormettingen erhalten Zuschüsse für die Sanierung des GVV-Verwaltungsgebäudes.

Weitere geförderte Projekte sind: Grundsanierung Klarastraße in Bitz (200.000 Euro), Sanierung und Erneuerung Spielplatz in Bisingen (170.000), Schaffung neuer Schulräume an der Außenstelle Binsdorf der Grundschule Geislingen (200.000), Gestaltung Dorfmitte in Hausen am Tann (140.000), Modernisierung WC-Anlage Gymnasium Hechingen (275.000), Erneuerung der „Roßsteige“ zwischen Nusplingen und Obernheim (15.000), Neubau einer Schulmensa als Anbau an die Schlossgartenschule Straßberg (80.000), Sanierung des Luftheizsystems in der Gemeindehalle Weilen unter den Rinnen (230.000) und Sanierung Mehrzweckhalle Friedrichstraße Winterlingen (120.000).