Feuerwehr Sigmaringen: Böller löst Großeinsatz der Rettungskräfte aus

Das „Experiment“ eines jungen Mannes in Sigmaringen misslang gründlich. Das Haus, in dem er wohnt, wurde kurzzeitig evakuiert. Der Schaden war letzlich gering, doch nun steht der 14-Jährige im Verdacht der gefährlichen Brandstiftung.
Marijan Murat/dpa- In Sigmaringen zündete ein 14-Jähriger einen Böller in seinem Zimmer.
- Er nutzte ein Metallteil in einem offenen Stromkabel, die Zündschnur fing Feuer.
- Der Böller landete im Papierkorb, explodierte und setzte den Eimer in Brand.
- Der Junge löschte die Flammen mit einer Decke – Brandmelder alarmierten die Feuerwehr.
- Haus wurde kurz evakuiert, niemand verletzt, geringer Schaden; Ermittlungen wegen Fahrlässigkeit.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein ebenso misslungenes wie hochgefährliches Experiment sorgte am Sonntag gegen 22 Uhr für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei in der Sigmaringer Konviktstraße. Ein 14-Jähriger versuchte in seinem Zimmer in einem Wohnhaus, einen Böller zu zünden.
Hierfür nutzte er offenbar ein Metallteil, das er in ein offenliegendes Stromkabel eines
Elektrogeräts steckte. Der Funke sprang über, was zur Zündung der Zündschnur des
Silvesterböllers führte. Überrascht darüber warf der Jugendliche den Böller in
einen Papierkorb, wo dieser explodierte und den Eimer in Brand setzte.
Geistesgegenwärtig löschte der Junge die Flammen sofort mit einer Decke, sodass
der Brand im Keim erstickt wurde. Durch die Rauchentwicklung lösten jedoch die
in dem Gebäude installierten Brandmelder aus und riefen die Freiwillige
Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen anrückte, auf den Plan.
Ermittlungen wegen fahrlässiger Brandstiftung
Die Bewohner mussten das Haus kurzzeitig verlassen, konnten jedoch wenig später in die Wohnräume zurückkehren. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt, der Sachschaden an dem Plastikmülleimer fiel gering aus. Die Polizei ermittelt nun gegen den
14-Jährigen wegen fahrlässiger Brandstiftung.
