Feuerwehr Hechingen
: Platz für sieben Leute: Drei Abteilungen teilen sich den neuen Transporter

Vor lauter Lösch- und Spezialfahrzeugen vergisst man beinahe, dass die Feuerwehren auch ihre Leute befördern müssen. Die Hechinger Gesamtwehr hat jetzt einen neuen Transporter in Dienst genommen.
Von
swp
Hechingen
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  • Die passen alle locker rein: Ortsvorsteher Jürgen Schuler, Abteilungskommandant Christoph Jatzek, Bürgermeister Philipp Hahn, Gesamtstadtkommandant Frank Brecht und Patrick Loll, der Leiter des städtischen Fachbereichs Bürgerdienste (von links), mit dem neu in Dienst gestellten Mannschaftstransporter.

    Die passen alle locker rein: Ortsvorsteher Jürgen Schuler, Abteilungskommandant Christoph Jatzek, Bürgermeister Philipp Hahn, Gesamtstadtkommandant Frank Brecht und Patrick Loll, der Leiter des städtischen Fachbereichs Bürgerdienste (von links), mit dem neu in Dienst gestellten Mannschaftstransporter.

    privat
  • Aus dem Hause Volkswagen, mit Platz für sieben Personen, großem Laderaum hinten und im Einsatz für Schlatt, Beuren und Boll: der neue Transporter der Gesamtstadtwehr, stationiert in Schlatt.

    Aus dem Hause Volkswagen, mit Platz für sieben Personen, großem Laderaum hinten und im Einsatz für Schlatt, Beuren und Boll: der neue Transporter der Gesamtstadtwehr, stationiert in Schlatt.

    privat
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Ein neues Fahrzeug hat die Freiwillige Feuerwehr Hechingen in Dienst gestellt. Am Dienstag dieser Woche war die offizielle Inbetriebnahme beim Feuerwehrhaus in Schlatt.

Der Abteilung Schlatt ist das sogenannte MTW/MZF auch zugeordnet. Genutzt wird der Transporter der „Sprinter“-Klasse jedoch von allen Hechinger Abteilungen im sogenannten Einsatzgebiet Süd, also von Schlatt, Beuren und Boll.

Keine Privatautos mehr

Das Kürzel ist als „Mannschaftstransportwagen und Mehrzweckfahrzeug“ zu lesen. Das Fahrzeug befördert sieben Personen, den Fahrer inbegriffen. Der Transporter ersetzt die bislang verwendeten Privatfahrzeuge (!) bei Einsatzfahrten. Schließlich passen die 22 aktiven Feuerwehrleute der Abteilung Schlatt nicht in das moderne, wasserführende Tanklöschfahrzeug (TLF-W), das Hauptfahrzeug der Schlatter Wehr.

Zusätzlicher Gewinn

Bei bestimmten Einsätzen, so weiß die Stadtverwaltung Hechingen, ist der neue Transporter ein zusätzlicher Gewinn, weil dieser als eigenes Einsatzfahrzeug für einen kleinen Trupp Feuerwehrleute dient. Das ist dann der Fall, wenn viele Einsatzkräfte an vielen verschiedenen Orten gleichzeitig helfen müssen, also zum Beispiel bei Sturm oder Hochwasser.

Hinten ist noch Platz

In solchen Fällen bietet der Stauraum im rückwärtigen Teil des Fahrzeugs die Möglichkeit, eine Pumpe oder Gerätschaften zum Abräumen umgestürzter Bäume zuzuladen. Szenarien, die in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen haben, schreibt die Stadt.

Stelldichein zur Inbetriebnahme

Zur Inbetriebnahme hatten sich Bürgermeister Philipp Hahn, Ortsvorsteher Jürgen Schuler, Patrick Loll, der neue Leiter des Ordnungsbereichs innerhalb des Fachbereichs Bürgerdienste, Gesamtstadtkommandant Frank Brecht und der Schlatter Abteilungskommandant Christoph Jatzek versammelt. Letzterer lobte Gemeinderat, Verwaltung und Feuerwehrführung für die reibungslose Zusammenarbeit bei der Beschaffung des Fahrzeugs.

Der Transporter ist auf der Basis eines VW „Crafter“ für Feuerwehrzwecke umgebaut und hat knapp 82 600 Euro gekostet. Der Gemeinderat hat die Anschaffung im September 2023 genehmigt. Nachgerüstet werden Sirene und Blaulicht, und ebenso wichtig für Feuerwehrzwecke ist vor allem der Funk. Dazu kommt der Einbau von Schienen, die es ermöglichen, Fahrgastraum und Stauraum flexibel zu nutzen und zu gestalten.