Ferienspiele in Hechingen
: Buntes Getier auf der Showbühne

Bären, Hühner, Faultiere – der Spieleabend in Steinzeitwatz lockte sie alle aus ihren Höhlen. Und auch die kleinen Urmenschen hatten ihre Eltern und Großeltern in großer Zahl mitgebracht.
Von
Sabine Hegele
Hechingen
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Da staunt das Huhn nicht schlecht: so viele Gäste in Steinzeitwatz.

Da staunt das Huhn nicht schlecht: so viele Gäste in Steinzeitwatz.

Sabine Hegele
  • Spieleabend „Steinzeitwatz“ in Hechingen zog zahlreiche Familien an.
  • Kinder beeindruckten mit Wissen: Riesenfaultier wiegt so viel wie zwei Autos, Hund war erstes Haustier.
  • Wettbewerbe belohnten Klugheit und Geschick mit „Blauen Steinen“.
  • Schamanenshow und Band „H-Rocks“ sorgten für Unterhaltung.
  • Veganes und klassisches Catering sowie gesellige Atmosphäre begeisterten Gäste.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie viel wiegt wohl ein ausgewachsenes Riesenfaultier? So viel wie zwei Autos? Oder wie ein großer Mann? Oder vielleicht „nur“ so viel wie ein Fahrrad? Die erste Antwort ist richtig: so viel wie zwei Autos! Das ist nicht wenig.

Hoch das Bein! Das muss Magie sein.

Hoch das Bein! Das muss Magie sein.

Sabine Hegele

So was weiß man, wenn man ein paar Tage in Steinzeitwatz „gelebt“ hat! Die kleinen Höhlenmenschen, die am Donnerstagabend die große Spieleshow in der Ferienspielstadt aktiv mitgestaltet haben, jedenfalls wussten das. Kein Problem hatten sie auch mit der Frage, welches das erste Haustier des Menschen war: nicht das Huhn und nicht die Maus – nein, der Hund!

Klugheit wird belohnt

Von selbst versteht sich, dass die Steinzeitwatzler auch um die beliebteste Süßigkeit ihrer Vorfahren wussten: geröstete Nüsse mit Honig. Und eine letzte Frage noch: Woraus wurden in der Steinzeit Werkzeuge gemacht? Aus geschliffenem Stein, natürlich. Keinesfalls aus Plastik oder Stroh. Für so viel Wissen wurde am Donnerstagabend ein „Blauer Stein der Klugheit“ verteilt.

Und es blieb nicht bei dieser einen Auszeichnung: Wer mit der Schubkarre am schnellsten durch den Hindernisparcours düste, wurde mit einem „Blauen Stein der Geschicklichkeit“ belohnt. Klar, dass die Höhlenmenschen da mit Feuereifer, Mut und vollem Körpereinsatz dabei waren.

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Die Bärin ist los!

Gerne wurde auch den Wünschen der Steinzeit-Bärin (Anja Ilg) Folge geleistet. Ihre Besitztümer ergänzen wollte sie beispielsweise um einen neu ausgefüllten „echten“ Mitgliedsantrag zur Aufnahme in den Ferienspielverein Ratzgiwatz. Da wuselten die Buben und Mädchen hoch motiviert durchs sehr zahlreiche Publikum, um schneller und erfolgreicher als ihre Mitstreiter zu sein. Zu Tage gefördert wurde da auch ein Ratz-Shirt aus den Anfängen der 2000er-Jahre – fast gar eine Rarität!

Mit ein bisschen Geschicklichkeit unfallfrei durch den Hindernisparcours.

Mit ein bisschen Geschicklichkeit „unfallfrei“ durch den Hindernisparcours.

Sabine Hegele

Magische Momente gab es in Steinzeitwatz ebenfalls. Dafür sorgten die Schamanen Siegfried und Roy – wenn auch nicht jeder Zaubertrick wirklich gelingen mochte. Ein Spaß war’s trotzdem.

Rocken mit „H-Rocks“

Abseits des Bühnenprogramms war auf dem Gelände von Realschule und Albert-Schweitzer-Schule nicht weniger viel los. Die Mamas und Papas, Omas und Opas der kleinen Höhlenmenschen hatten an den vielen Tischen Platz genommen und genossen den Abend in geselliger Runde. Gerne bei einem kühlen Erfrischungsgetränk und einem feinen Gaumenkitzler. Das Angebot war groß – und auf Wunsch auch vegan. Viele freiwillige Helferinnen und Helfer sorgten an den Zapfhähnen, an den Fritteusen und an den Brätern dafür, dass niemand hungern oder dursten musste.

Später am Abend waren die Gäste dann noch eingeladen, das Tanzbein zu schwingen. Für den richtigen Ton sorgte die Band „H-Rocks“, die schon im vergangenen Jahr begeisterte.