Fasnet in Gruol: Über 5000 Zuschauer sehen über 2500 Hästräger

Fasnet pur in Gruol: Die Schdonza Bätscher und die Geburtstagskinder der Fransenbutzen, Feger und Walpurga Hexen.
Wilfried Selinka- Über 5000 Zuschauer sahen in Gruol beim 33. Geburtstag des Narrenvereins über 2500 Hästräger.
- Am Sonntag gab es einen zweistündigen Umzug bei trockener Kälte.
- Ehrengäste waren Landrat Pauli, Bürgermeister Lebherz und mehr.
- Anstelle von Geschenken wurden Spenden für krebskranke Kinder gesammelt.
- Der Umzug endete mit einer Feier im Festzelt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Narren und Besucher, so weit das Auge reicht, gaben sich zum 33-jährigen Jubiläum der Fransenbutzen und Walpurga Hexen in Gruol ein närrisches Stelldichein. Nach dem Nachtumzug am Freitagabend, den Showtänzen und der Jubiläumsparty am Samstag gab es am Sonntag bei trockener Kälte einen rund zweistündigen, großen und äußerst bunten Umzug mit über 2500 Hästrägern und Musikern aus der näheren und weiteren Umgebung. Schätzungsweise mehr als 5000 Besucherinnen und Besucher verfolgten das närrische Treiben an der Umzugsstrecke.
Eingeläutet wurde der Jubiläumssonntag mit einem Zunftmeisterempfang im Sportheim, bei dem die Gruoler Fransenbutzen und Hexen viele närrische Glückwünsche der vertretenen Zünfte und Vereine entgegennehmen durften. Diesen schlossen sich auch Landrat Günther-Martin Pauli, Bürgermeister Heiko Lebherz, Ortsvorsteher Reiner Schullian und Alwin Staiger, stellvertrender Präsident der Europäischen Narrenvereinigung Baden-Württemberg an. Statt Geburtstagsgeschenken der Narrenvereine gab es Spenden an den Förderverein krebskranke Kinder in Tübingen.

Die Ehrengäste beobachteten das bunte Treiben von der Tribüne aus.
Wilfried SelinkaDann gab es kein Halten mehr und draußen in den Straßen erklangen die ersten Schellen der eintreffenden Narrengruppen. Um 13.33 Uhr nahm der bunte Narrentross seinen Weg durch den Ortskern in Richtung Festzelt beim Sportgelände.
Närrische Gäste aus der Nachbarschaft
Vorneweg bliesen die Gruoler Schdonza Bätscher den Geburtstagskindern, bestehend aus den Tanzgarden, den Fransenbutzen und Fegern samt Narrenräten und den Walpurga Hexen den Marsch. Mit Großaufgebot waren sämtliche Narrenvereine aus der Gesamtstadt gekommen, so die Narrenzunft Haigerloch mit Stadtkapelle, der Narrenverein und die Laibedal-Hexa Bad Imnau, die Kittelsteigweible Bittelbronn mit dem Musikverein „Lyra“, die Hexen, Speckfresser und Zigeuner aus Hart, die Owinger Füchse und Fuchsgräber samt Fürstengarde und Fürstenpaar auf einem Wagen, die Salzschlecker mit Fanfarenzug und die Schaiblin Hexen Stetten mit Hexenwagen und Lumpenkapelle, ebenso die Narros und Schantle aus Trillfingen mit Bauernkapelle sowie die Weildorfer Storchen mit der Guggenmusik „Notenquäler“.

Nett anzusehen im Kinderwagen: die kleinen Weildorfer Störchle.
Wilfried SelinkaNärrische Gäste kamen ebenso aus der unmittelbaren Nachbarschaft von Gruol, wie die Harzklumpen aus Heiligenzimmern und die Oachberg-Hexa aus Erlaheim. Nicht weit hatten es auch die Jägis aus Rangendingen mit Hauburg Band, D‘Schugger aus Bietenhausen, die Grosselfenger Dalbach-Hexa oder auch die Hutzlabäuch aus Weilheim, die Narrenzunft Waldschrat aus Bechtoldsweiler oder die dortigen Ehrenwald Dister sowie die Bisinger Hexen.
Schabernack mit den Zuschauern
Narrenvereine aus dem Empfinger, Sulzer oder Balinger Raum sowie aus Hirrlingen vervollständigten das tolle bunte Bild der Narren, die immer wieder auch mit den Zuschauern ihren Schabernack trieben. Musikkapellen und Guggenmusiken sorgten dazu für den richtigen närrischen Ton.
Ausreichend Besenwirtschaften und Stände der örtlichen Vereine entlang der Umzugsstrecke sorgten für die Bewirtung. Anschließend wurde im großen Festzelt, an der Bar und im Freien zünftig Fasnet gefeiert.

Immer freigiebig: Eine Essensträgerin der Salzschlecker Stetten.
Wilfried Selinka