EY Wirtschaftspreis für Bentley: Ausgezeichnete Medizintechnik: Unternehmer des Jahres kommen aus Hechingen

Auf großer Bühne im Berliner Motorwerk: die EY Entrepreneurs of the Year 2023, Lars Sunnanväder (3. v. l.) und Sebastian Büchert (4. v. l. und ganz oben links auf dem Großbildschirm) mit Vorjahresgesamtsieger Dr. Kuhn von va-Q-tec (3. v. r.) und Moderatorin Judith Rakers (2. v. r.) sowie dem Vorsitzenden der Jury, Dr. Wittenstein, und Vertretern der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY.⇥
privatMedizinische Spitzentechnologie aus Hechingen hat jetzt in Berlin auf ganz großer Bühne eine herausragende Anerkennung für unternehmerischen Mut und Innovationskraft erfahren. Bentley-Unternehmensgründer Lars Sunnanväder und CEO Sebastian Büchert haben beim international renommierten Wirtschaftspreis „EY Entrepreneur of the Year 2023“ groß abgeräumt.
Gesamtsieg unter allen 20 Finalisten
Die beiden Unternehmer aus Hechingen gewannen nicht nur in der Kategorie „Innovation“ den ersten Preis, sondern setzten sich völlig unerwartet auch unter allen 20 Finalisten durch und werden Deutschland beim weltweiten Wettbewerb „EY World Entrepreneur of the Year 2024“ repräsentieren.
„Für Bentley ist das die größte Auszeichnung in der 14-jährigen Geschichte unseres Unternehmens“, ordnete ein überaus glücklicher Bentley-CEO Sebastian Büchert die Preisverleihung ein. „Ich freue mich für Bentley und für unsere Belegschaft. Es ist toll, dass unsere Arbeit für die Patienten auf so großer Bühne diese Anerkennung erfährt. Besonders happy sind wir darüber, dass wir als einziges Unternehmen Deutschland am 6. Juni 2024 beim Weltwettbewerb in Monaco vertreten dürfen.“ Bei diesem globalen Award wird Bentley mit den prämierten mittelständischen, inhabergeführten Unternehmen aus 60 Ländern konkurrieren.
Judith Rakers moderierte die Show
Auf nationaler Ebene wurde der Unternehmerpreis am Donnerstagabend im Motorwerk Berlin verliehen. Sebastian Büchert und Lars Sunnanväder waren Teil einer Show, die von der Fernsehjournalistin Judith Rakers moderiert wurde. Veranstalter des seit 27 Jahren etablierten Wettbewerbs ist die bekannte Wirtschaftsprüfungs- und Beratergesellschaft EY in Zusammenarbeit mit der Kapitalanlagegesellschaft LGT und dem Manager Magazin.
Medizinische Spitzentechnologie „made in Germany“
Laudator für Bentley war Martin Dürrstein, Geschäftsführer der Dürr Dental AG aus Bietigheim-Bissingen. Er würdigte das 2009 in Hechingen gegründete Unternehmen Bentley InnoMed als herausragenden Hersteller medizinischer Spitzentechnologie „made in Germany“: Weltweit, so betonte Dürrstein, profitierten Patienten von den Medizinprodukten von Bentley. Der Fokus des Unternehmens mit inzwischen rund 420 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liegt auf minimal-invasiven Behandlungen von Gefäßleiden und -erkrankungen.
Stabilität und Flexibilität
Bentley gehöre, wenn es um Entwicklung und Produktion geht, zu den innovativsten Unternehmen der Branche. So sind die Hechinger beispielsweise die einzigen Hersteller, die einen ballonexpandierbaren Stent in einem Größenbereich von 2,5 bis 30 Millimeter Durchmesser anbieten. Dabei, so hieß es in der Laudatio weiter, zeichneten Bentley seit der Markteinführung des ersten Implantats im Jahre 2012 die gleichen Eigenschaften aus, die auch die eigenen Produkte erfolgreich machen: Stabilität, wo sie unverzichtbar ist, bei gleichzeitiger größtmöglicher Flexibilität – um so einen unverzichtbaren Beitrag zu der erfolgreichen Arbeit von Kardiologen und Chirurgen in mehr als 80 Ländern zu leisten.
Mitarbeiter werden zu Shareholdern
Bei der Auszeichnung Bentleys als Gesamtsieger wurde nicht zuletzt gewürdigt, in welcher besonderen Weise das Unternehmen bei seinem geplanten Börsengang die Belegschaft einbindet. Im Rahmen seines Programms „BeShareholder“ beschert Bentley seinen Mitarbeitenden die Chance, Teilhaber des Unternehmens zu werden.
Sahnehäubchen auf Sunnanväders Lebenswerk
Ein Sahnehäubchen auf seinem großen unternehmerischen Lebenswerk ist die Auszeichnung als Unternehmer des Jahres auch für den Hechinger Medizintechnik-Pionier Lars Sunnanväder. „Ich habe es schon als große Auszeichnung empfunden, dass wir unter den wenigen Finalisten sind“, erklärte der 83-Jährige. „Dass wir jetzt gewonnen haben und zudem Deutschland auf globaler Ebene vertreten dürfen, ist eine enorme Wertschätzung für die Leistung unseres starken und leidenschaftlichen Teams. Es ist überragend, wie unser junges Unternehmen bereits als überregional bedeutender Arbeitgeber wahrgenommen wird.“
„Hightech in Handarbeit“ – Konzentration und Partys
Diese Wahrnehmung dürfte sich demnächst noch verstärken: In der Dezember-Ausgabe des Manager-Magazins ist Bentley ein großer Artikel gewidmet. Titel: „Hightech in Handarbeit“. Darin erfährt auch der „Bentley-Style“ besondere Beachtung: „Das Team um CEO Sebastian Büchert kombiniert konzentriertes Arbeiten mit ausgelassenen Partys“.
Eine unvergessliche Party wurde für Büchert und Sunnanväder auch die Gala im Berliner Motorwerk. Als große Ehre empfanden sie es, dabei zu sein, als der Unternehmer Reinhold Würth aus Künzelsau den Ehrenpreis für außergewöhnliches Engagement erhielt. Die Laudatio auf ihn hielt Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut.
Theben AG in den Top 3 bei „Nachhaltigkeit“
Unter den Finalisten in Berlin war auch Paul Sebastian Schwenk für die Theben AG. Das Haigerlocher Unternehmen schaffte es in der Kategorie „Nachhaltigkeit“ unter die Top 3.
