Es war bereits das dritte spürbare Erdbeben seit vergangenem Donnerstag: Am Montagmorgen um 5.03 Uhr wackelte erneut die Erde im Zollernalbkreis. Die Stärke des Erdbebens gab der Landeserdbebendienst in einer ersten, automatisch erstellten Meldung mit 2,2 auf der Richterskala an. Später wurde auf die Stärke 2,4 erhöht.

Epizentrum zwischen Onstmettingen und Hausen i. K.

Das Epizentrum des Bebens befand sich ersten Angaben zufolge zwischen Onstmettingen und Hausen im Killertal.
Das 2,4er-Beben war Teil einer ganzen Serie an Nachbeben. Allein an diesem Montag, 11. Juli, registrierte der Landeserdbebendienst in Freiburg vier kleine Beben:
► das erste um 1:00 Uhr mit Epizentrum unter Albstadt (Stärke 1,6)
► das zweite um 5:03 Uhr mit Stärke 2,4 unter Albstadt
► das dritte um 5:04 Uhr mit Stärke 0,7 unter Burladingen
► und das vierte und bislang letzte um 5:59 Uhr mit Stärke 1,8 unter Burladingen.

Das heftigste Beben in Deutschland seit acht Jahren

Zuletzt hatte es am Samstagnachmittag unter der Zollernalb noch viel heftiger gewackelt. Das Erdbeben mit Epizentrum bei Hechingen (Stärke 4,1) war das heftigste in ganz Deutschland seit acht Jahren.