Empfang für WM-Fünfte: Frisch von Tokio nach Hechingen zurück

Einlauf ins Hechinger Weiherstadion: Die jungen Sportlerinnen und Sportler der LG Steinlach-Zollern bildeten Spalier.
Stephanie Apelt- Sandrina Sprengel wurde bei der WM in Tokio als jüngste Siebenkämpferin sensationell Fünfte.
- Empfang im Hechinger Weiherstadion: Fans, Bürgermeister und Verein ehrten die 21-Jährige.
- Sprengel begann mit acht Jahren in Hechingen und trainiert heute am Olympiastützpunkt Stuttgart.
- Für Nachwuchssportler rät sie: „Einfach dranbleiben!“ – auch bei Rückschlägen.
- Ihr Erfolg repräsentiert Verein, Region und Deutschland auf der Weltbühne.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das wollte sich die LG Steinlach-Zollern natürlich nicht nehmen lassen: Am späten Sonntagnachmittag gab es einen Empfang für Sandrina Sprengel im Hechinger Weiherstadion. Dort hat die 21-Jährige einst selbst trainiert; inzwischen tut sie das im Olympiastützpunkt in Stuttgart. Als jüngste Teilnehmerin im Siebenkampf hat sich Sandrina Sprengel bei der WM in Tokio einen sensationellen 5. Platz geholt. Der Erfolg verlangt Anerkennung und Applaus, beides gab es von Seiten des Vereins, der Kommunen, der vielen, vielen Fans.
Frisch aus Tokio zurück
Auf so ein Ausnahmetalent sind alle im Verein natürlich unheimlich stolz. Als Achtjährige kam die junge Grosselfingerin erstmals ins Leichtathletiktraining. Martin Grundmann, einer des Vorstandstrios, erinnert sich: „Sie brachte viel Talent und Motivation mit, ließ nie ein Training ausfallen. Bereits als Neunjährige holte sie sich die ersten Kreismeistertitel und -rekorde.“ Mit Platz fünf bei einer WM ist jetzt ein Traum wahr geworden.

So viele wollten dabei sein, um die Siebenkämpferin unter dem Zoller mit viel Anerkennung für die Leistung zu empfangen.
Stephanie ApeltUnd nicht nur das: Mit ihrem engagierten und sympathischen Auftritten auch außerhalb der Sportstätte hat die Siebenkämpferin Verein, Region, ganz Deutschland auf der Weltbühne eindrucksvoll vertreten. Die Bürgermeister aus Hechingen (Philipp Hahn), Mössingen (Martin Gönner) und Grosselfingen (Friedbert Dieringer) gratulierten – und hatten Einkaufsgutscheine mitgebracht –, ebenso der Präsident des Württembergischen Leichtathletikverbandes, Dieter Scheider, einer der Gründungsväter der LG Steinlach-Zollern. Schneider erinnerte aber auch daran, dass hinter diesem Erfolg der Athletin Trainer, Betreuer und die Familie stehen.
Wie findet eigentlich die junge Sportlerin selbst die ganze Aufmerksamkeit, die sie nun trifft? Für sie, seit Samstag aus Tokio zurück, offenkundig kein Problem. Die WM fand sie einfach nur „cool“. Die Atmosphäre sei „toll“ gewesen. Sie habe vor den beiden Wettkampftagen sogar „gut geschlafen“. Als sie zugab: „Ich weiß nicht, wie der Speer dahin geflogen ist“, also so weit, gab es großes Gelächter.
Wie sieht es mit Tipps für den sportlichen Nachwuchs aus? Da blickte Sandrina Sprengel doch ernst: „Einfach dranbleiben!“ Wenn’s mal nicht so läuft: „Es gibt immer wieder eine neue Saison.“

