Einschulung in Hechingen
: 138 neue Gesichter an der Grundschule – so herzlich wurden sie begrüßt

An der Grundschule Hechingen werden 138 Erstklässler eingeschult. Annähernd 120 davon wurden am Mittwochnachmittag im „Museum“ willkommen geheißen. Der Rest folgt am Freitag in Sickingen.
Von
Hardy Kromer
Hechingen
Jetzt in der App anhören
Wie immer proppevoll war der Europasaal der Hechinger Stadthalle "Museum", als am Mittwochnachmittag rund 120 Abc-Schützen eingeschult wurden.

Wie immer proppevoll war der Europasaal der Hechinger Stadthalle "Museum", als am Mittwochnachmittag rund 120 Abc-Schützen eingeschult wurden. Rektorin Alexandra Gruler-Baeck ging durch die Reihen der Erstkässler und fragte sie, worauf sie sich besonders freuen. Als einer „die Hausaufgaben“ antwortete, ging ein Raunen durch die Menge.

Hardy Kromer
  • In Hechingen werden 138 Erstklässler an der Grundschule eingeschult – verteilt auf sechs Klassen.
  • Rund 120 Kinder feierten am Mittwochnachmittag im „Museum“, die übrigen folgen in Sickingen.
  • Rektorin Alexandra Gruler-Baeck betonte Lernen, Neugier, Mut und Freundlichkeit.
  • Die Schule ist sport- und bewegungsfreundlich und eine Robotik-Grundschule mit Technikfokus.
  • Zweitklässler begrüßten die Neuen mit Chor und Wichtel-Stück, danach ging es in die Klassen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

„Worauf freut ihr euch denn ganz besonders?“, wollte Rektorin Alexandra Gruler-Baeck von den im Hechinger „Museum“ versammelten Abc-Schützen wissen. Die ersten Antworten, die sie hörte, als sie mit dem Mikrofon durch die Reihen ging, waren eher langweilig: „Auf die Schule“ – „auf alles“. Das hatte Luft nach oben. „Auf Kunst“, präzisierte dann ein Mädchen. Aufhorchen ließ die Bekundung: „Ich freue mich auf Mathe!“ Da wurde es schon etwas lauter in der Menge, in der viele Eltern, Omas, Opas, Onkel und Tanten saßen. Der Knaller war aber die Aussage: „Ich freue mich auf die Hausaufgaben!“ Jetzt ging ein anerkennendes Raunen durch den Saal.

Eine der größten Grundschulen in weitem Umkreis

Es ist wieder mal ein stattlicher Jahrgang, der in diesem Herbst an der Hechinger Grundschule – einer der größten weit und breit – eingeschult wird. 138 Buben und Mädchen werden auf sechs erste Klassen verteilt. Annähernd 120 davon hatten am Mittwochnachmittag in der Stadthalle ihre Einschulungsfeier. Die Übrigen werden am Freitag in der Außenstelle Sickingen begrüßt.

"Herzlich willkommen, ihr lieben Leute", sang der Chor der Zweitklässler zur Begrüßung der Neuen.

„Herzlich willkommen, ihr lieben Leute“, sang der Chor der Zweitklässler zur Begrüßung der Neuen.

Hardy Kromer

„Herzlich willkommen, ihr lieben Leute, in unserer Schule begrüßen wir euch heute“, sangen die Zweitklässler aus vollen Kehlen, bevor Alexandra Gruler-Baeck in gespannte Gesichter blickte, viele wunderschöne Schultüten erkannte und auch „ein klein bisschen Aufregung“ spürte – wobei sie sich nicht sicher war, ob die Kinder nervöser sind oder die Eltern.

Den Neulingen rief die Schulleiterin zu: „Ihr kommt zu uns, um zu lernen, auszuprobieren, Fehler zu machen, Fragen zu stellen und jeden Tag ein kleines Stück weiterzukommen.“ Alexandra Gruler-Baeck stellte den Kindern außer dem Unterricht tolle Projekte, Feste, Sport- und Kulturveranstaltungen in Aussicht. Mehr an die Eltern gewandt, verwies sie darauf, dass man sich an einer sport- und bewegungsfreundlichen Grundschule befinde und auch an einer Robotik-Grundschule, an der den Kindern ein technisches Grundverständnis vermittelt werde.

„Seid neugierig, seid mutig, seid freundlich zueinander“

„Seid neugierig, seid mutig, seid freundlich zueinander“, lautete der Appell der Rektorin an die Buben und Mädchen. An die Väter und Mütter erging der Wunsch, dass Elternhaus und Schule „gemeinsam auf das Kind schauen“ und am selben Strang ziehen.

Das Stück vom kleinen Wichtel, der in die Schule kommt, und auf seinem Weg durch den Wald viele Tiere trifft, die sich darüber wundern, führten die Zweitkässler auf.

Das Stück vom kleinen Wichtel, der in die Schule kommt, und auf seinem Weg durch den Wald viele Tiere trifft, die sich darüber wundern, führten die Zweitkässler auf.

Hardy Kromer

Mit dem Stück vom kleinen Wichtel, der den vertrauten Wald verlassen muss, weil er in die Schule kommt, unterwegs den Hasen, Vögeln und Bären von seinem Abenteuer erzählt und am Ende von den älteren Schulkindern freundlich in Empfang genommen wird, versuchten die Zweitklässler, den Neulingen die Scheu vor dem neuen Lebensabschnitt zu nehmen.

Anschließend ging es für die Kinder zur ersten Unterrichtsstunde ins Klassenzimmer, während sich die erwachsenen Gäste vom Förderverein der Grundschule bewirten ließen.