Discounter stellt sich neu auf
: KiK informiert über Zukunft der Filialen im Zollernalbkreis

Der Non-Food-Discounter KiK überarbeitet sein Filialnetz. Jetzt teilt das Unternehmen mit, wie es mit seinen Filialen im Zollernalbkreis verfährt.
Von
Benjamin Roth
Zollernalbkreis
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ARCHIV - 01.02.2019, Nordrhein-Westfalen, Hamm: «Herzlich Willkommen» steht über der Eingangstür einer neuen Filiale des Textildiscounters Kik. Am Donnerstag hat der langjährige Chef Patrick Zahn überraschend seine Tätigkeit als CEO beendet. (zu dpa: «Langjähriger Kik-Chef Zahn verlässt Textildiscounter») Foto: Guido Kirchner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Textil- und Non-Food-Discounter KiK überarbeitet derzeit sein Filialnetz.

dpa
  • KiK überarbeitet europaweit sein Filialnetz – im Zollernalbkreis bleibt alles offen.
  • Keine Schließungen geplant: Albstadt-Ebingen, Albstadt-Lautlingen, Burladingen, Hechingen.
  • Auch Balingen, Geislingen und die Bisinger Filiale bleiben geöffnet.
  • Zuvor hatte KiK europaweite Schließungen und wenige Neueröffnungen angekündigt.
  • Gründe laut Unternehmen: härteres Marktumfeld, Inflation und Kaufzurückhaltung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Textil- und Non-Food-Discounter KiK hat im Frühjahr bekannt gegeben, sein Filialnetz in Europa neu auszugestalten. Im Februar hieß es auf Nachfrage unserer Redaktion von einer KiK-Sprecherin: „Im ersten Quartal 2026 werden wir europaweit rund 50 Filialen schließen, 25 davon in Deutschland.“ Im selben Zeitraum wolle KiK insgesamt neun Standorte neu eröffnen, in Deutschland soll es eine neue Filiale geben. Wenig später wurde die Zahl der schließenden Filialen bis Ende 2026 nach oben korrigiert. In Deutschland seien wohl 135 Geschäfte betroffen.

Auf einzelne Standorte wollte die Unternehmenssprecherin damals nicht eingehen. Nur so viel: „Insgesamt sind unsere Planungen bezüglich der weiteren Ausgestaltung unseres Filialnetzwerks noch nicht abgeschlossen.“ Unklar war auch, ob alle KiK-Filialen im Zollernalbkreis weiter bestehen werden. KiK betreibt insgesamt sieben Filialen im Kreisgebiet. Zwei in Albstadt (Ebingen und Lautlingen), Balingen, Hechingen, Geislingen, Bisingen und Burladingen.

Keine Schließungen im Zollernalbkreis

Nun ist einige Zeit ins Land gegangen. Auf erneute Anfrage bezüglich der KiK-Standorte im Zollernalbkreis wird das Unternehmen konkreter – und zwar mit guten Neuigkeiten: „Für die konkret angefragten Standorte in Albstadt-Ebingen, Albstadt-Lautlingen, Burladingen, Hechingen, Balingen und Geislingen können wir mitteilen, dass aktuell keine Schließungen geplant sind“, heißt es von der KiK-Sprecherin. Ebenfalls wird die Bisinger Filiale geöffnet bleiben, die nach den Hochwasserschäden erst Ende 2025 wiedereröffnet wurde.

Anlass für die langfristige Portfoliobereinigung, die KiK im Vorjahr gestartet hat, sind die veränderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Handelsunternehmen. Dazu gehören laut KiK veränderte Wettbewerbsdynamiken, ein härter umkämpftes Marktumfeld, aber auch eine anhaltende Inflation, eine spürbare Kaufzurückhaltung der Kundinnen und Kunden sowie zeitweise beeinträchtigte Lieferketten.