Comedy-Star
: Großes Gelächter und Applaus für Christoph Sonntag in Bisingen

Der schwäbische Comedian begeisterte die Hohenzollernhalle mit seinen Vergleichen über neue und alte Zeiten. Ein Erfolg war's auch für die Volkshochschule.
Von
Jörg Wahl
Bisingen
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Christoph Sonntag in der Bisinger Hohenzollernhalle mit Programm AZNZ

Christoph Sonntag philosophiere in der Hohenzollernhalle witzig und hintersinnig unter anderem über seine Schulzeit und was sich alles im Lauf der Jahrzehnte im täglichen Leben geändert hat.

Jörg Wahl
  • Christoph Sonntag begeisterte in Bisingen mit „AZNZ 2.0“ über alte und neue Zeiten.
  • Die Volkshochschule lud in die Hohenzollernhalle ein – das Publikum reagierte mit Applaus.
  • Themen waren Schulzeit, Pausenbrot, Impfaktionen und Alltag als Stuttgarter Bub.
  • Sprachspiele mit schwäbischen Zungenbrechern sorgten für Gelächter im Saal.
  • Sonntag ist Ex-Journalist und Landschaftsplaner, sozial engagiert und im TV präsent.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Einen besonderen Leckerbissen der Comedy Szene servierte die Bisinger Volkshochschule ihren  Besuchern am vergangenen Samstag, 24. Oktober, in der Hohenzollernhalle (Zollernalbkreis).

Zu Gast war Christoph Sonntag mit seinem neuen Programm „AZNZ 2.0“. Die Abkürzung steht für: „Alte Zeiten – Neue Zeiten“. Der Kabarettist zeigt dabei, dass die „Neuen Zeiten“ von damals die heutigen „Alten Zeiten“ sind. Der humorvolle Generationenvergleich traf den Nerv des Publikums schon bei der Premiere. „Sonntag knüpft nahtlos an seine früheren Erfolge an“, jubelten die Kritiken und sprachen auch von einer „Tränenlachgarantie“.

Feinsinniger schwäbischer Humor

Ein großes Publikum aus nah und fern war der Einladung gefolgt. Die Darbietungen mit feinsinnigem schwäbischem Humor des Comedy-Stars reizten auch in der Hohenzollernhalle zum Schmunzeln und immer wieder zu großem Gelächter, verbunden mit Applaus.

Das Bühnenbild aus Stuttgarts Innenstadt passte hervorragend zu den flotten Musikeinlagen und der scharfzüngigen Wortakrobatik des Künstlers. Mit lockerer Mine und geöltem Mundwerk, den Schalk im Nacken, stand er auf der Bühne und erzählte aus seinem Leben, von seiner Kindheit, in der selbstverständlich alles anders war als heute. Es ging um das Schulleben und das tägliche Pausenbrot, um Impfaktionen und um den gewöhnlichen Alltag als Stuttgarter Bub.

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Das konnte nur schiefgehen

Drei der wichtigsten Sätze musste das Publikum, unterteilt in drei Gruppen, zu den Fragen, die von dem Kabarettisten vorgegebenen Antworten aufsagen: „Eugen bischt fertig? Freilich, ich hab mei Squash-Dasch scho packt“; „Hascht du nix zom Schaffa? Ha doch, i trag da Apparat grad na. Des lang ja gar nemme vorher“ und „I han mei Spätzlebschtek bschtellt.“

Publikum bei Christoph Sonntag in der Hohenzollernhalle Bisingen

Gespannt und schmunzelnd verfolgte das Publikum die Worteskapaden des Kabarettisten. Immer wieder füllte großes Gelächter den Saal.

Jörg Wahl

Dass diese Zungenbrecher nicht oder nur teilweise funktionierten, war ja klar. Sonntag rügte und tadelte – sehr zur Freude des Publikums. Von der Begeisterung im Saal getragen, lief Sonntag zu darstellerischer Höchstform auf. Es war  und spielt sich dabei selbst offenbar in einen Rausch schauspielerischer Glückseligkeit.

Weit weg vom Alltag

Es war ein Abend weit weg vom Alltag, mit tränenden Augen und schmerzenden Lachmuskeln, mit neuen Erfahrungen und Erkenntnissen verabschiedete das Publikum den Künstler. Somit war's auch ein großer Erfolg für die Volkshochschule. Sonntag, war man sich einig, darf gerne bald einmal wiederkommen.

Ursprünglich war er Landschaftsplaner

Christoph Sonntag, Jahrgang 1962, arbeitete vor seiner Bühnenkarriere als Journalist und absolvierte ein Studium als diplomierter Landschaftsplaner. Erste Bekanntheit erlangte er in den 80er-Jahren im Radiosender SWR 3, Fernsehauftritte folgten. Seither sieht man ihn dort regelmäßig, auch bei seiner jährlichen Fastenpredigt als Bruder Christophorus. Daneben engagiert er sich sozial, gründete die Stiftung Christoph Sonntag, die sich um benachteiligte Kinder und Jugendliche kümmert. Aktuell ist er mit den Programmen AZNZ und The Länd – Worldwaid unterwegs.