CDU-Politiker verunglückt
: Thomas Bareiß meldet sich nach schwerem Unfall aus dem Krankenhaus

Erstmals nach dem schweren Unfall des CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Bareiß meldet sich dessen Büro zu Wort. Die Rede ist von einem „großen Schutzengel an seiner Seite“.
Von
Julia Gern
Zollernalbkreis
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Tourismusbeauftragter Thomas Bareiß (CDU) begrüßt die Aufhebung der Reisewarnung.

Thomas Bareiß, damaliger Spitzenpolitiker der CDU in Baden-Württemberg, spricht während einer Diskussion im Gebäude von Schwäbisch Media. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß, erwartet nach der Corona-Pandemie einen grundlegenden Wandel beim Reiseverhalten, sagte der CDU-Politiker der «Heilbronner Stimme» (Ausgabe vom 21.11.2020). (zu dpa "Regierungsbeauftragter: Tourismus ja - mit Wandel bei Reiseverhalten") +++ dpa-Bildfunk +++

Thomas Bareiß ist bei einem Unfall schwer verletzt worden

Felix Kästle/dpa
  • CDU-Abgeordneter Thomas Bareiß hatte einen schweren Unfall auf der B27 bei Hechingen.
  • Sein Auto kollidierte mit einem Ford Fiesta, der VW überschlug sich – er wurde eingeklemmt.
  • Feuerwehr befreite ihn, ein Rettungshubschrauber flog ihn wegen schwerer Verletzungen in eine Klinik.
  • Genesungswünsche treffen ein; eine Stellungnahme seines Büros soll in Kürze folgen.
  • Wie es ihm geht, ist unklar. Termine seiner Sommertour standen für Herbertingen und Mengen an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In der ersten Stellungnahme nach dem schweren Unfall vom Sonntag heißt es: „Thomas Bareiß hatte gestern einen Verkehrsunfall und Familie und Freunde sind dankbar, dass er einen großen Schutzengel an seiner Seite hatte.“

Derzeit befinde sich Bareiß zu weiteren Untersuchungen im Krankenhaus in Tübingen. Er sei „ansprechbar und hat keine lebensbedrohlichen Verletzungen“.

Betont wird: Die Gedanken von Thomas Bareiß und seiner Familie seien auch bei den anderen Beteiligten und deren Familien. „Von ganzem Herzen wünschen Thomas Bareiß und seine Familie ihnen gute und baldige Genesung.“

Nach Unfall: Thomas Bareiß dankt den Rettungskräften

Zudem dankt Bareiß den Rettungskräften. „Sie retten jeden Tag Leben und es gibt nicht genug Worte, um Ihren Einsatz zu würdigen.“ Der 51-Jährige bedankt sich für die große Anteilnahme und die vielen Genesungswünsche. Er bitte jedoch darum, die Privatsphäre von ihm und seiner Familie zu respektieren, wie es in der Mitteilung weiter heißt.

Bareiß ist CDU-Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen. Von März 2018 bis Dezember 2021 war er Parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Zurzeit ist er unter anderem Mitglied im Haushaltsausschuss, zudem stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft und Energie.

Bereits seit 2011 ist er Bezirksvorsitzender der CDU Württemberg-Hohenzollern. Seit 2002 gehört der 51-Jährige dem CDU-Landesvorstand an.

Gute Wünsche für Bareiß

Bundesweit berichten Medien inzwischen über den Unfall. Erste öffentliche Genesungswünsche gehen ein. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) schreibt an ihren Parteikollegen gerichtet: „Die Nachricht vom schweren Unfall von Thomas Bareiß macht mich sehr betroffen. Meine Gedanken sind bei ihm, seiner Familie und allen, die ihm nahestehen.“ Reiche wünscht eine „schnelle und vollständige Genesung“.

Thomas Bareiß wird bei Unfall auf B27 schwer verletzt

Bareiß war am Sonntagmorgen auf der B27 bei Hechingen mit seinem Auto verunglückt. Der Abgeordnete für den Wahlkreis Zollernalb-Sigmaringen war offenbar im Zusammenhang mit seiner Sommertour unterwegs. Auf dem Programm hatte an diesem Sonntag um 11 Uhr ein Termin in Herbertingen gestanden, um 13 Uhr sollte Bareiß demnach in Mengen (beide Kreis Sigmaringen) zu Gast sein.

Bareiß' VW Tiguan war nach Polizeiangaben aus bislang unbekannter Ursache zunächst mit einem Ford Fiesta kollidiert. Anschließend überschlug sich der VW, der Fahrer wurde eingeklemmt, so die Polizei. Er musste durch die Feuerwehr befreit und anschließend aufgrund der Schwere seiner Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.