Großbrand in Hechingen-Weilheim: Feuer auf Bauernhof – 23 Rinder sterben in den Flammen – 150.000 Euro Schaden

Großbrand auf einem Weilheimer Bauernhof: Trotz eines massiven Einsatzes von Feuerwehrleuten aus der Gesamtstadt Hechingen, aus Grosselfingen und Rangendingen verendeten 20 Rinder.
Christian Steinhilber- Großbrand auf einem Bauernhof in Hechingen-Weilheim – 20 Rinder verendeten, 50 gerettet.
- 130 Einsatzkräfte verhinderten die Ausbreitung des Feuers und retteten Tiere aus dem Stall.
- Brandbekämpfung mit Atemschutz, Drehleiter und Löschzug „Wasser“ dauerte bis in die Morgenstunden.
- Flammen und Rauch waren weithin sichtbar, Brandursache noch unklar.
- Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei und Kreisbrandmeister im Großeinsatz vor Ort.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Noch unklar ist nach Polizeiangaben die Ursache des verheerenden Brandes, der sich in der Nacht auf Montag in Hechingen-Weilheim ereignet hat. Um 1.31 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Hechingen zum Brand eines Rinderstalls „Am Stammigbaum“ alarmiert. „Hofanlage, Stall brennt, Kühe in Gefahr“ hieß es in der Alarmierung.
130 Einsatzkräfte retten 75 Rinder
Durch das schnelle Eingreifen der rund 130 Einsatzkräfte konnten der Brand eingedämmt und rund 75 Rinder gerettet werden. Für 23 Tiere kam indes jede Hilfe zu spät.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte unter der Regie von Gesamtstadtkommandant Frank Brecht stand der Stall im rückwärtigen Bereich des Gebäudes im Vollbrand. Für die Feuerwehrleute aus Weilheim und vom Löschzug der Abteilung Hechingen-Stadt galt es, die rund 75 Rinder im vorderen Bereich des Stalls aus dem Gefahrenbereich zu retten und die Brandbekämpfung mit vier Strahlrohren am Stall unter Atemschutz aufzunehmen. Auch von der Drehleiter aus bekämpften die Einsatzkräfte die Flammen. Trotz dieser schnellen Maßnahmen konnten 23 Rinder im unmittelbaren, hinteren Gefahrenbereich des brennenden Stalls nicht mehr gerettet werden.

Bis in die frühen Morgenstunden durchsuchten Feuerwehrleute den Stall nach Glutnestern.
Christian SteinhilberWeil das Löschwasser über eine weite Wegstrecke herbeigeschafft werden musste, alarmierte Einsatzleiter Frank Brecht schon auf der Anfahrt den Löschzug „Wasser“ der Hechinger Gesamtwehr – darunter die Abteilungen Boll und Stein mit je einem Fahrzeug – sowie die Feuerwehren Grosselfingen und Rangendingen nach.
Nachalarmiert wurden außerdem die Abteilungen Bechtoldsweiler, um die Wachbereitschaft im Hechinger Feuerwehrgerätehaus aufrechtzuerhalten, und die Abteilung Boll, um das Hygienekonzept, das im Fall eines Atemschutzeinsatzes greift, umzusetzen. Ebenfalls im Einsatz war die Feuerwehrdrohne der Hechinger Stadtabteilung, die den Feuerwehrleuten einen Blick auf das Ausmaß der Lage von oben verschaffte.

Weithin sichtbar waren die Flammen und die Rauchwolken, die vom brennenden Stall am Weilheimer Ortsrand ausgingen.
Christian SteinhilberGegen 4 Uhr war der Brand unter Kontrolle, und der Löschzug „Wasser“, die Bereitschaften in den Feuerwehrgerätehäusern und die Führungsunterstützung konnten sich zurückziehen. Die weiteren Nachlöscharbeiten und Brandwache zogen sich bis in die Morgenstunden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf mindestens 150.000 Euro.
Im Einsatz waren die Feuerwehr aus Hechingen mit der Stadtabteilung sowie den Abteilungen Weilheim, Boll und Stein, 73 Einsatzkräfte, die Feuerwehr Rangendingen mit der Rangendinger Abteilung, 27 Einsatzkräfte und die Feuerwehr Grosselfingen, 24 Einsatzkräfte, ebenso der Rettungsdienst mit neun und die Polizei mit sechs Einsatzkräften. Vor Ort waren auch der Kreisbrandmeister, die Stadtwerke und der Energieversorger. Auch der Hechinger Bürgermeister Philipp Hahn und der Weilheimer Ortsvorsteher Gerd Eberwein haben sich vor Ort ein Bild von der Lage gemacht.
