Brand in Grosselfingen
: 150.000 Euro Sachschaden – Ein Feuerwehrmann muss ins Krankenhaus

Neues zum Feuer vom Sonntagnachmittag in Grosselfingen: Beim Brand eines Holzhäcksler ist ein Sachschaden von geschätzten 150.000 Euro entstanden. Die Ursache ist noch nicht restlos geklärt.
Von
Hardy Kromer
Grosselfingen
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Großeinsatz der Rettungskräfte am Sonntagnachmittag bei der Entsorgungsfirma Bogenschütz in Grosselfingen: Ein Häcksler hatte aus noch unbekannten Gründen Feuer gefangen.

Hardy Kromer

Wegen des Brandes einer Arbeitsmaschine sind die Einsatzkräfte am Sonntagnachmittag zum Entsorgungsbetrieb Bogenschütz in der Grosselfinger Gewerbestraße ausgerückt (die HZ berichtete). Gegen 15.35 Uhr waren die Einsatzleitstellen von Feuerwehr und Polizei alarmiert worden, nachdem auf dem Gelände ein Holzhäcksel-Anhänger in Brand geraten war.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Anhänger bereits in Vollbrand, konnte aber von der Feuerwehr gelöscht werden, wobei die Lösch- und Aufräumarbeiten etwa zwei Stunden andauerten. Der Sachschaden an dem Anhänger, der am 5. Juni schon einmal in Brand geraten war, wird auf etwa 150.000 Euro geschätzt.

Feuerwehrmann bekommt Kreislaufprobleme

Ein Feuerwehrmann erlitt aufgrund der Hitze und der Anstrengungen Kreislaufprobleme und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehren aus Grosselfingen, Bisingen und Zimmern waren mit neun Fahrzeugen und 45 Feuerwehrleuten im Einsatz, der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen und neun Einsatzkräften.

Technischer Defekt und Hitze als mögliche Brandursachen

Das Polizeirevier Hechingen hat die Ermittlungen aufgenommen und geht ersten Hinweisen nach, die auf einen technischen Defekt in Verbindung mit den hohen Temperaturen als Brandursache hinweisen, nach.