
Botho Walldorf übergibt seinen Nachlass: Als auf der Hohenzollerischen Landesbahn noch Dampfloks schnauften


Einen Teil seines Nachlasses hat Botho Walldorf (rechts) an die Hohenzollerische Heimatbücherei übergeben. Deren Leiter Rolf Vogt erhielt außer gut gefüllten Archivboxen auch einen handgeschmiedeten Schienennagel aus der Original-Ausstattung der Hohenzollerischen Landesbahn und den Querschnitt eines Schienenstücks, wie es heute noch verbaut wird.⇥
Botho Walldorf
Ein wertvolles Dokument Hechinger Eisenbahngeschichte: die vom Schüler Botho Walldorf im März 1962 fotografierte Dampflokomotive 12 der Hohenzollerischen Landesbahn am Bahnübergang in der Hechinger Bahnhofstraße. Rechts hinten ist die Uhr des Landesbahnhofs zu erkennen, im Vordergrund ein Wärter im grauen Arbeitsmantel mit der üblichen Signalflagge. Signalanlagen gab es damals bei der „Kleinbahn“ noch nicht, orangefarbene Warnwesten ebenso wenig.⇥
Botho Walldorf
Ein sehr seltenes stadtgeschichtliches Fotomotiv: der längst abgerissene „Pisstempel“ des Hechinger Gymnasiums auf der Lichtenau in den frühen 60er-Jahren. Das Jugendstil-Toilettenhaus war mit dem Altbau der Schule in den Jahren 1907 bis 1909 gebaut worden.⇥
Botho Walldorf
Aus heutiger Sicht schier unglaublich: Robert Wiedmann, damaliger Rektor des Hechinger Gymnasiums, unterrichtet 1964 vor einem Porträt des einstigen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg, der Adolf Hitler 1933 den Weg an die Macht ebnet.⇥
Botho Walldorf
So sehen die Archivboxen aus, die Botho Walldorf der Hohenzollerischen Heimatbücherei überlassen hat. Darin: Tausende Fotos und Dokumente.
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Dampfzug auf der Starzelbrücke bei der Walkenmühle in den frühen 1960er-Jahren.⇥
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